Management

Change-Management bei der DAK

Ein Werkstück, genannt: Zukunft

Aufbruchstimmung in der DAK: Ein Change-Prozess soll Deutschlands älteste Ersatzkrankenkasse für den Kunden attraktiver machen. Weil der Wandel zum gefragten Dienstleister aber nur dann gelingt, wenn alle daran mitwirken, stimmt die Kasse ihre Belegschaft in Großveranstaltungen auf eine neue Beteiligungskultur ein. managerSeminare war bei der “Zukunftswerkstatt” in NRW dabei.
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Ende Februar 2005, Westfalenhalle Dortmund: Von den dicht besetzten Rängen erschallt Applaus. Nicht gerade frenetisch, aber doch so laut und anhaltend, dass der Mann vorne auf der Bühne den Eindruck haben muss, gerade das Richtige gesagt zu haben. Der Mann heißt Herbert Rebscher, ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Angestellten Krankenkasse - Deutschlands zweitgrößter und ältester Ersatzkasse - und hat ihn ausgesprochen, den entscheidenden Satz. Den Satz, dass Arbeitsplatzabbau keine strategische Option für ihn ist. Rebschers Publikum: 2.300 DAK-Mitarbeiter aus den Geschäftsstellen des Landes Nordrhein-Westfalen, die auf Einladung der Unternehmensspitze zusammengekommen sind, um an einer eintägigen Arbeitstagung teilzunehmen.

Die Tagung, die nicht nur in Dortmund, sondern im Verlauf eines Monats an zehn weiteren Standorten für alle insgesamt 15.000 DAK-Mitarbeiter veranstaltet wird, trägt den richtungweisenden Titel “Zukunftswerkstatt”. Ihr Thema: der Umbau der Krankenkasse zu einem modernen, wettbewerbsfähigen Unternehmen. Ihr Ziel: den Mitarbeitern erstens die Angst vor diesem Umbau zu nehmen und sie zweitens darauf einzustellen, sich aktiv daran zu beteiligen. “Die Veranstaltung ist ein fulminanter Auftakt zu dem, was in den nächsten Monaten auf das Unternehmen zukommt”, erläutert Michael Merks, Chef des Hamburger Beratungsunternehmens Inszena, das von ihm mitentwickelte und umgesetzte Konzept.

Extras:
  • Die fünf Ziele der Zukunftswerkstatt bei der DAK.
  • Chronologie und Infrastruktur des Wandels bei der DAK.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 86, Mai 2005, Seite 78-83
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