Bettina Stark in Characters
Bettina Stark in Characters

'Verantwortung zu übernehmen heißt, in Vertrauen zu investieren.'

Bettina Stark ist die amtierende Präsidentin der German Speakers Association (GSA). Sie ist Unternehmerin, Beraterin und Rednerin zu den Themenfeldern Führung, Kommunikation und Changemanagement. Im Interview erklärt sie, welche berufliche Herausforderung sie reizen würde, was sie niemals verpasst und was sie auch mal werden wollte.

Meine beruflichen Stationen: „Der Vielfalt eine Stimme geben“ ist mein Motto für die GSA-Präsidentschaft – und vielfältig ist auch mein eigener Werdegang: von der Bankkauffrau zur Musikpädagogin und zur diplomierten Therapeutin. Heute bin ich Unternehmerin, Dozentin, Beraterin, Coach und Rednerin in Unternehmen und Weiterbildungsinstituten.
Das wollte ich auch mal werden: Mit fünf Sängerin. Mit 16 Innenarchitektin, um den handwerklichen Betrieb meines Vaters zu übernehmen. Und dann kam das gute Leben dazwischen …
Diese berufliche Herausforderung würde mich reizen: Mit interdisziplinären Teams Denk- und Handlungsstrategien für eine lebenswerte Zukunft entwickeln, mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft, aus Bildung, Politik, Psychologie, Kultur und Philosophie – Vielfalt eben.
Wen ich gern beraten oder trainieren würde: Alle Menschen, denen bewusst ist, dass Veränderung bei ihnen selbst anfängt.
Mein Arbeitsplatz ist: Büro und Garten, Seminarraum oder große Bühne, mitunter auf einem Schweizer Berg oder einem Segelschiff – und überall dort, wo Menschen nach Veränderungsoptionen suchen.
Ich verpasse niemals: „Niemals“ gibt’s bei mir nicht. Nicht missen möchte ich, mir täglich Zeit für mich zu nehmen – für Reflexion, Bewegung, Beziehung ...
Als Nächstes lerne ich: Mich noch mehr in Akzeptanz zu üben, vor allem für Verhaltensweisen von Personen, die mit Ignoranz und Überheblichkeit versuchen, Macht auszuüben.
So muss eine Führungskraft sein, damit ich ihr folgen würde: Sie sollte sich selbst bewusst sein, ausgestattet mit einem hohen Reifegrad in der Selbstführung.
Mein Arbeitsmotto: Verantwortung zu übernehmen heißt, in Vertrauen zu investieren.
Diese Diskussion über die Arbeitswelt regt mich auf: Fachkräftemangel, New Work, Diversity, Integration, Digitalisierung – wichtige Themen, die diskutiert werden. Mich regt dabei auf, dass Bildung und Menschenentwicklung viel früher anfangen müssen und nicht erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Finanzielle, politische und soziale Versäumnisse sowie eine mangelnde Innovationsbereitschaft in Sachen Bildungssystem fallen uns jetzt vor die Füße.
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