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Arbeitsschutz

Psychische Gefahren oft ignoriert

Die gesetzliche Pflicht, psychische Gefahren für ihre Mitarbeitenden zu beurteilen, ignorieren viele Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine forsa-Umfrage im Auftrag der Prüfgesellschaft Dekra, an der 1.014 Beschäftigte teilgenommen haben. Lediglich 31 Prozent der Befragten gaben an, dass es in ihrem Betrieb eine psychische Gefährdungsbeurteilung gibt, 53 Prozent verneinten, 15 Prozent sind sich unsicher. Dekra-Experten appellieren nun an die Unternehmen, diese Beurteilungspflicht ebenso ernst zu nehmen wie die für körperliche Gefahren. Denn: Die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen nehmen stetig zu – im vergangenen Corona-Jahr 2020 wurde mit 265 Fehltagen pro 100 Versicherte ein neuer Höchststand erreicht. Doch auch wenn Unternehmen der Pflicht zur Beurteilung psychischer Gefahren oft nicht nachkommen, so scheinen die meisten doch anderweitig für ihre Beschäftigen zu sorgen: 65 Prozent der Befragten haben den Eindruck, dass sich ihr Arbeitgeber aktiv um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeitenden kümmert.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 287, Februar 2022
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