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APPetizer

Entspannung

Gerade den einen Videocall beendet, zwei schnelle Anrufe, die dringendsten Mails beantwortet und dann geht es schon ins nächste Meeting. Entspannungs-Apps können helfen, in hektischen Phasen den wirbelnden Geist zu beruhigen. Digital-Experte Bernd Braun (braun.social) stellt drei gute vor.

Pause – Die entspannende Tempovorgeberin

Die Nutzung der App ist denkbar einfach. Zu Beginn zeigt ein Kreis auf dem Homescreen an, wo man seinen Finger auflegen soll. Dann fängt der Kringel an, sehr langsam über den Bildschirm zu wandern. Dieser Bewegung muss man folgen. Gelingt das gut, entsteht um die Fingerspitze eine sich langsam bewegende, wachsende Farbblase, die starke Ähnlichkeit mit den flüssigen Wachsbollen in Lavalampen hat, gleichzeitig entstehen weitere Farbkleckse als zusätzliche „Anerkennung“. Verliert man das Tempo und wischt etwa zu schnell über den Screen, schrumpft die Blase wieder, und die gesammelten Farbkleckse lösen sich auf. Das vorgegebene Zeitlupentempo fordert die volle Aufmerksamkeit, womit der Geist binnen kürzester Zeit aus dem hektischen Alltag geholt wird und ein Entspannungseffekt eintritt.

Android, iOS; kostenfrei

Calm – Die naturverbundene Meditationslehrerin

Sanfte Wellen wogen an einen Strand, ein Regen plätschert auf grüne Blätter herab und Weizenähren beugen sich sanft im Wind – die App bietet kleine Entspannungsvideos, unterlegt mit sphärischen Klängen, die einen für kurze Momente aus dem Hier und Jetzt in eine Welt aus Ruhe und Gelassenheit führen. Für die „schnelle“ Entspannung gibt es zudem zwei Meditationsübungen, die je nach Einstellung zwei bis 30 Minuten dauern. Ebenfalls enthalten: ein Starterkurs, in dessen Rahmen über sieben Tage grundlegende Meditationsübungen vermittelt werden. Übungen für Fortgeschrittene gibt es nur mit einem Abo, das zehn Euro im Monat und 40 Euro für ein ganzes Jahr kostet.

Android, iOS; kostenfrei

Zen Garden Puzzle – Die beruhigende Steineschieberin

Steine verschieben. Beobachten, wie sich der minimalistische Zen-Garten neu formt. Wieder Steine verschieben … Ziel ist es, dass sich in jedem Gartenabschnitt ein Stein befindet. Was erst einmal leicht aussieht, erweist sich durch die Kettenreaktionen, die mit jeder Verschiebung ausgelöst werden, dann doch als knifflig. Hat man den Bogen jedoch einmal raus, findet man beim „Gärtnern“ in einen langsamen, aber stetigen Rhythmus, in dem sich der Herzschlag beruhigt und der Geist klärt. Mit „gelösten“ Gärten öffnen sich neue, immer schwierigere – und bieten die Möglichkeit, in den App-internen Dangraden aufzusteigen. Zudem werden Zen-Weisheiten und klassische Haiku-Gedichte präsentiert, die zur Reflexion und Meditation einladen.

Android und iOS; kostenfrei

Quelle: managerSeminare 284, November 2021
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