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21. November 2012 | Von Nicole Bußmann

Meetingplace ohne Schüller: Petsch setzt auf qualifizierte Besucher

Noch nicht einmal ein Jahr ist es her, dass Alexander Petsch, der Weiterbildungszene als Gründer der Messen Zukunft Personal und Personal bekannt, zusammen mit Kurt Schüller ein Unternehmen gegründet hat. Zusammen wollten sie mit der Meetingplace Germany den Veranstaltungsmarkt erobern. Nun hat sich Schüller von dem Unternehmen getrennt. managerSeminare sprach mit Alexander Petsch über die Hintergründe.


Herr Petsch, das waren ja überraschende Neuigkeiten. Dass sich Kurt Schüller so kurz nach der Gründung Ihres gemeinsamen Unternehmens schon wieder zurückzieht. Warum hat er seine Unternehmensanteile an Sie verkauft?

Alexander Petsch: Wir haben in den nur sechs Monaten bis zur Messe gemeinsam unglaublich viel bewegt und den Meetingplace Germany gut positioniert. Das war auch nur in dieser Kombination von Partnern möglich, die sich sowohl im Branchenthema als auch im Messemachen bestens auskennen. Jetzt sind wir aber an einem Punkt angelangt, an dem sich unsere Vorstellungen, wie wir den Meetingplace weiter als das B2B-Fachevent für die Veranstaltungsbranche etablieren können, nicht mehr zu 100 Prozent decken.

In welchen Punkten waren Sie denn unterschiedlicher Auffassung? Im Internet ist zu lesen, dass Kurt Schüller den ersten Meetingplace Germany nicht als Erfolg begriffen hat.

Petsch: Mit dem Meetingplace haben wir eine ganz neue Messe auf die Beine gestellt und sehr viele Dinge anders gemacht als bei Vorgängerveranstaltungen der MICE-Branche. So haben wir zum Beispiel Eintritt von den Besuchern verlangt, um wirklich nur an der Materie interessiertes und hoch qualifiziertes Publikum auf die Veranstaltung zu holen, und wir haben die Praxisforen in die Messe integriert, um nur einige Punkte zu nennen. Wir haben alles auf Entscheidungsträger abgestimmt: Wir wollten und wollen auch zukünftig kein Publikum, das nur zum Schauen vorbei kommt. Denn wir bei børding messe stehen für ein klares Fachmessekonzept, das sich an die Entscheider richtet, die Veranstaltungen organisieren und verantworten. Eine Verwässerung der Zielgruppen für den „optischen“ schnellen Erfolg, diesen Preis sind wir nicht bereit zu zahlen. Wir möchten von unserem bewährten Weg nicht abrücken und sind davon überzeugt, dass wir auch nur so langfristig für die Aussteller erfolgreich sein können.

Als Sie mit Kurt Schüller das neue Unternehmen gründeten, war zu vernehmen, dass gerade durch die Kombi von Ihnen als Experten für Messen und Schüller als Experten für die Tagungslandschaft eine unschlagbare Einheit entstanden sei. Wie wollen Sie nun die Expertise von Schüller auffangen?

Petsch: Kurt Schüller wird sich im Fachbeirat des Meetingplace auch weiterhin engagieren und sein Wissen und seine Kontakte einbringen. Aber im Beirat sind noch viele weitere Experten vertreten, so dass hinter der Messe bereits eine unglaubliche Branchenkompetenz steht. Bei der Erstveranstaltung war und wäre das so noch nicht möglich gewesen. Daher danke ich Kurt Schüller für seinen bis an die Belastungsgrenzen gegangenen Einsatz, der auf alle Fälle nötig war, um den Meetingplace als Erstveranstaltung erfolgreich auf den Weg zu bringen.

Wie stellt sich denn aus Ihrer Sicht momentan generell der Mice-Veranstaltungsbereich dar? Gibt es Neuigkeiten in Bezug auf die insolvente MICE AG und die Teilübernahme durch die Deutsche Fachverlagsgruppe?

Petsch: Dazu gibt es ja immer wieder viele, zum Teil auch abweichende Informationen. Der Deutsche Fachverlag hat natürlich im MICE-Bereich eine unbestrittene Kompetenz. Diese Kompetenz aus dem Publizieren von Fachzeitschriften und Veröffentlichen von Nachschlagewerken dann in erfolgreiche Fachmessen umzusetzen, ist nicht so einfach. „Messemachen“ erfordert ein deutlich anderes Know-how.

Erwarten Sie eine Konkurrenzveranstaltung zu Ihrer Messe?

Petsch: Sicherlich wird es auch weitere Veranstaltungen für die MICE-Branche geben. Doch unser Konzept ist nicht so leicht zu kopieren. Eine Erstveranstaltung mit über 240 Ausstellern und mehr als 1.400 Fachbesuchern auf die Beine zu stellen, das muss man erst einmal hinbekommen. Wir werden uns daher weiter darauf konzentrieren, unsere Konzepte, Inhalte und vor allem auch die Kommunikation mit der Zielgruppe auszubauen und so die Besucherzahlen weiter zu steigern.

Foto 1: Kurt Schüller und Alexander Petsch gehen nun wieder getrennte Wege.
Foto 2: Ausschließlich qualifizierte Fachbesucher will der Meetingplace Germany anlocken.
Fotos: Franz Pfluegl/MEETINGPLACE Germany


Kommentare (0) | Kategorie: _erlebt

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