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Das Blog


27. Februar 2020 | Von Nicole Bußmann

managerSeminare jetzt auf Umweltpapier und klimaneutral

Die gerade erschienene Ausgabe von managerSeminare ist die erste, die auf Umweltpapier gedruckt ist. Die Verwendung von Recyclingpapier ist ein weiterer Schritt zu einer nachhaltigen Medienproduktion, zu der wir uns als Verlag entschieden haben. Seit 2019 sind wir zudem klimaneutral. Ein Überblick, was wir machen und wollen.

Möglicherweise ist es dem einen Leser, der einen Leserin aufgefallen: Die aktuelle Ausgabe besteht aus einem anderen Papier. Es ist unser erstes Magazin, das auf Umweltpapier gedruckt wurde. Obwohl Recyclingpapiere längst nicht mehr qualitativ minderwertig sind, verhält sich das Papier beim Druck leicht anders als „normales“ Papier, was dazu führt, dass wir mit den Farben noch etwas experimentieren müssen. Wir bitten um Nachsicht.

Mit der Verwendung von Umweltpapier machen wir einen weiteren Schritt zu einer nachhaltigen Medienproduktion. Klimaneutral ist die managerSeminare Verlags GmbH ohnehin schon seit 2019: Das heißt, CO2-Emissionen, die wir verursachen (und nicht vermeiden können), gleichen wir seit 2018 durch Klimaschutzprojekte wieder aus.

Als klimaneutral gelten Unternehmen, Prozesse und Produkte, deren CO2-Emissionen berechnet und durch Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen wurden. Wir arbeiten dergestalt mit Climate-Partner zusammen, der die CO2-Emissionsquellen unseres Verlages erfasst hat und jährlich unsere CO2-Bilanz erstellt. Unter www.climatepartner.com/13559-1910-1001 findet sich die Urkunde zu unserer Klimaneutralität. Ein Siegel im Impressum der Zeitschrift belegt den klimaneutralen Druck.

Unser Geld fließt in ein Waldschutzprojekt in Brasilien sowie in die Aufforstung und den Umbau deutscher Wälder. Da sich Treibhausgase wie CO2 gleichmäßig in der Atmosphäre verteilen, ist es unerheblich, an welchem Ort der Erde Emissionen verursacht oder vermieden werden. Es ist daher auch unerheblich, an welchem Ort der Ausgleich erfolgt. Hauptsache: Er erfolgt, und es handelt sich tatsächlich um zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen. Böse formuliert ist der Ausgleich der CO2-Emissionen nichts weiter als ein moderner Ablasshandel, besser natürlich ist es, so viele Emissionen wie möglich zu vermeiden. Weswegen wir beispielsweise auf Umweltpapier gewechselt haben.

***Unsere Maßnahmen im Einzelnen***:

Strom und Wärme aus erneuerbarer Energie
Seit 2019 bezieht der Verlag 100 Prozent Ökostrom von den Elektrizitätswerken Schönau. Im Sommer 2020 wird unsere derzeit noch mit Erdgas betriebene Heizungsanlage auf 100 Prozent aus Abfällen nachhaltig erzeugtem Ökogas der Bürgerwerke umgestellt. Der Umzug unserer externen Web-Server in ein mit Ökostrom betriebenes Servercenter ist ebenfalls für dieses Jahr geplant.

CO2-arme Mobilität
Der größte Anteil der CO2-Emissionen unseres Verlages entsteht durch den Arbeitsweg unserer Mitarbeitenden und durch Geschäftsreisen. Seit vielen Jahren schon stellt unser Verlag Job-Tickets zur Verfügung, um Pendeln per Bahn attraktiver zu machen, und richtet Homeoffice-Arbeitsplätze ein, um die Zahl der Anfahrten zum Arbeitsplatz zu reduzieren. Geschäftsreisen werden möglichst mit der Bahn gemacht, die Redaktion beispielsweise verzichtet komplett auf innerdeutsche Flugreisen.

Nachhaltige Medien-Produktion und papierlose Varianten
Unsere Zeitschriften und Bücher drucken wir klimaneutral (Siegel im Impressum). Mit managerSeminare ist unser erstes Produkt auf Recyclingpapier erschienen, die Zeitschrift Training aktuell folgt als nächstes. Auch die Bücher werden papiertechnisch umgestellt. Eine Alternative zum Papier bieten die digitalen Versionen unserer Fachmedien. Die meisten unserer Bücher liegen als E-Books vor. Und für die Zeitschriften gibt es seit Jahresbeginn auch ausschließlich digitale Abonnements, die wir – vielleicht etwas frech – „Klimaabonnement“ genannt haben. Das Abonnement der papierlosen Variante ist auch etwas kostengünstiger als das „Papierabo“.

Klimaneutraler Post- und Paketversand
Für unsere Medien- und Zeitschriften-Versendungen verwenden wir nachhaltiges Verpackungsmaterial mit hohem Altpapieranteil aus klimaneutraler Produktion, wir verzichten – wenn eben möglich – auf Kunststofffolien und -versandtaschen. Die Zustellung von Briefen, Büchersendungen, Paketen und Zeitschriften erfolgt in Deutschland klimaneutral durch den GoGreen-Versand der deutschen Post und DHL. Unsere Kunden in Österreich beliefern wir durch den ‚CO2 neutral‘-Dienst der Österreichischen Post AG.

Papierloses Büro
Die Redaktion verzichtet weitestgehend auf den Ausdruck von Büchern und Artikeln. Wir haben den Postverteiler digitalisiert ebenso wie die Medienproduktion inhouse. Das heißt zum Beispiel: Artikel werden zum Gegenlesen nicht mehr ausgedruckt, sondern am Bildschirm verarbeitet. In die Hände gespielt hat uns dabei die Umstellung auf eine komplett digitale Prozesskette durch die Publishing-Software Xpublisher und die Collaboration-Tools Humhub und Meistertask.

Klimaneutrale Veranstaltungen
Die Hauptveranstaltung unseres Verlages, die Petersberger Trainertage, sind zertifiziert klimaneutral (siehe Dokument). Das Steigenberger Grandhotel Petersberg, in dem die #PTT2020 stattfinden, nutzt das sogenannte Green-Meeting-Konzept. Dabei wird die CO2-Klimawirkung der dort abgehaltenen Tagungen kompensiert, um so den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Zum Green-Meeting-Konzept zählt unter anderem ein ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagement, ein zertifiziertes Abfall-Management-System, eigens aufbereitetes Trinkwasser aus speziell entworfenen Mehrwegflaschen u.v.m.. Für die anderen beiden Veranstaltungen, die der Verlag aktuell anbietet – das „TrainCamp“ in den Design Offices, Köln, und „Cube – Das Visu-Event“ im Bürgerhaus Stollwerk, Köln – übernimmt der Verlag den Ausgleich der CO2-Emissionen für die Teilnehmenden.

Entrepreneurs4Future und Fridays for Future
Wir haben uns der Bewegung „Entrepreneurs for Future“ angeschlossen. Unser Geschäftsführer und Hauptgesellschafter Gerhard May hat die Stellungnahme unterschrieben und sich damit für ein klimafreundliches Wirtschaften ausgesprochen. Ebenso ich als Mitgesellschafterin und Prokuristin des Verlages. Der Verlag ermöglicht es zudem allen Mitarbeitenden, an den Fridays for Future-Demonstrationen teilzunehmen, ohne dafür Urlaub einzureichen oder einen Ausgleich der entgangenen Arbeitszeit vorzunehmen.

Sonderheft zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“
Den eigenen Verlag in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern, ist die eine Sache, auch andere dazu zu animieren, Klimaschutz & Co. ernst zu nehmen, eine weitere. Wir haben uns daher dazu entschlossen, im September eine Sonderausgabe zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“ herauszubringen. Darin soll es unter anderem darum gehen, was es überhaupt bedeutet, nachhaltig zu wirtschaften, welche Siegel es gibt und wie sie zu lesen sind, wo man sich in Sachen Sustainability weiterbilden kann, wo eventuelle Stolpersteine liegen und was man sonst so wissen können/sollte. Gern nehmen wir noch Themenvorschläge dergestalt entgegen.

Und da geht noch mehr…
… ganz sicher auch bei uns. Wir haben intern einen Space auf Humhub geschaffen, in dem unsere Mitarbeitenden ihre Ideen zu einem klimafreundlichen Verlag hinterlassen können. Bio-Milch, Bio-Kaffe, Bio-Tee… diese Ideen haben wir bereits umgesetzt. Die Vorschläge reichen aber auch bis weit ins private Leben hinein: vom Austausch von Adressen, wo Ökostrom zu beziehen ist, bis hin zu Tipps zum Kauf von gebrauchter Elektronik. Für unseren Verlags-Elektroschrott haben wir noch keine gute Lösung. Aber wir haben unseren local Food-Lieferanten, die Pauke, einen gemeinnützigen Partner der Stiftung Gemeindepsychiatrie Bonn-Rhein-Sieg und ein wichtiger Baustein der Bonner Suchthilfe, überzeugt, dass unser Essen to go auf Tellern mitgenommen werden kann. Geht man jetzt also mittags vorbei, sagen die Kellner gerne mal: „Sie sind doch eine von denen, die ihr Essen auf einem Teller mitnehmen möchte…“ Ja, genau, so eine bin ich. Und bringe den Teller dann auch brav zurück.

Es gibt nichts Gutes außer man tut es…
Diesen Beitrag habe ich geschrieben, weil mich Daniela Röcker, Mitgestalterin des diesjährigen #LATC, angefragt hatte, in Mannheim einen kleinen Vortrag zu unserem Umwelt-Engagement zu halten. Das tue ich zwar nicht, finde aber ihre Einschätzung interessant: Viele Unternehmen denken Umweltschutz zu groß und fangen dann gar nicht erst an. Vielleicht kann das Blogpost daher Inspiration sein, klein anzufangen. In diesem Sinne: Just do it!


Kommentare (0) | Kategorie: Management & Führung, Markt & Meinung

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