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Vision Quest: In der Wildnis nach neuen Visionen suchen

Führungskräfte stehen in ihrem beruflichen Alltag permanent vor Herausforderungen: Sie müssen Mitarbeiter motivieren, Verhandlungen führen, Entscheidungen fällen, Strategien entwickeln. Bei der Lösung dieser Aufgaben sind sie weitgehend auf sich selbst gestellt. Sie in ihrer Situation unterstützen will Gunter Hamburger vom Holon-Institut, Neuhausen, mit der Methode Vision Quest.

Vision Quest - zu deutsch: Visionssuche - ist ein Ritual, das von Meredith Little und Stephen Foster begründet wurde, um Menschen in Übergangsphasen die Möglichkeit einer Neuorientierung zu bieten. Dazu adaptierten die beiden Amerikaner Riten der nordamerikanischen Ureinwohner an die westliche Kultur. Im Mittelpunkt der Methode steht Mutter Natur. So verlassen die Suchenden für einige Tage ihren angestammten Platz in der Zivilisation und ziehen in die Wildnis. An einem von ihnen selbst gewählten Ort sollen sich die Teilnehmer mit sich und ihrer Lebenssituation auseinander setzen. Der Clou: Weder sorgen Notebook und Mobiltelefon noch ein netter Plausch mit Kollegen für Zerstreuung. Hinzu kommt, dass während dieser Zeit gefastet wird. Der Grund: Fasten schärft die Wahrnehmung - sowohl für die eigenen physischen und psychischen Belange als auch für die Natur, mit der der Einzelne unmittelbar konfrontiert ist. Denn: Kein Dach über dem Kopf schützt vor Sonne oder Regen, vor der Begegnung mit Tieren oder den eigenen Ängsten und Unsicherheiten. 'Der direkte Kontakt zur Natur kann dazu führen, dass Führungskräfte ihre bisherigen Muster im Beruf überdenken - und verändern wollen', erklärt Hamburger die Wirkung des Retreats.

Voraussetzung für diese Form von Selbsterfahrung und Visionssuche ist, dass sich die Teilnehmer vorab über ihre Motivation und Intention im Klaren sind. Mit vagen Formulierungen wie 'Ich will mal sehen, ob ich nicht doch den Beruf wechseln sollte' erzielen die Teilnehmer nach Ansicht von Hamburger kein Ergebnis. Deshalb sollten in den Vorgesprächen konkrete Fragen erarbeitet werden. Ein Gespräch in der Gruppe sowie zwischen Teilnehmern und Trainer bildet den Abschluss von Vision Quest. Jeder Einzelne erhält die Möglichkeit, seine Erfahrungen zu schildern, die Hamburger um eine assoziative Perspektive erweitert. Nachdem die Teilnehmer konkrete Schritte zur Umsetzung aufgestellt haben, kehren sie in die Zivilisation zurück.

Das Vision Quest findet vom 13. bis 20. August 2005 im Berner Oberland statt.

Autor(en): (ahe)

www.holoninstitut.de


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