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Ex-QRC-Chef gründet neuen Verband

Zum Jahresbeginn 2010 hat Dr. Björn Migge den Deutschen Fachverband Coaching (DFC) ins Leben gerufen. Der Coach aus Porta Westfalica gründet damit – nach dem Qualitätsring Coaching (QRC) – schon seinen zweiten Branchenverband.

2009 sind Sie aus dem QRC, den Sie 2004 selbst gegründet hatten, ausgetreten. Nun haben Sie ein neues Netzwerk initiiert, den DFC. Wollen Sie dem QRC Konkurrenz machen?
Dr. Björn Migge: Nein, darum geht es nicht. Ich bin ausgetreten, als es sehr viel Ärger im QRC gab, unter anderem um die Zertifizierungen einzelner Coachausbildungen. Damals traten fast alle Vorstände und Beiratsmitglieder zurück. Der QRC schien mir keine gute Werbung mehr für mein Institut zu sein. Mittlerweile ist dort ein neuer Vorstand gewählt worden, alles läuft wieder in ehrbaren Bahnen, und das Wort Qualität gewinnt wieder an Bedeutung. Ich stehe diesem 'neuen QRC' sehr freundschaftlich gegenüber.

Was war dann der Anlass für die Neugründung?
Migge: Ich suchte nach einem Verein, in den die neuen und angehenden Coaches eintreten können, die eine Ausbildung bei mir abgeschlossen haben, denen aber noch die Qualifikation fehlt, um etwa in den Deutschen Bundesverband Coaching (DBVC) aufgenommen zu werden. Da kein Netzwerk passend schien, habe ich den DFC gegründet. Er soll vorwiegend die von mir ausgebildeten Coachs in ihren ersten Praxisjahren begleiten: durch Intervisionsgruppen in ganz Deutschland, durch Hinweise zu kontinuierlicher Fort- und Weiterbildung, eine interne E-Zeitschrift und die Teilnahme an Coachingkongressen – auch der anderen Verbände.

Die DFC-Intervisionsgruppen klingen ganz ähnlich wie die Regionalen Peergroups des QRC ...
Migge: Das Modell regionaler Peergroups hatte ich mir 2004 ausgedacht und in den QRC eingeführt. Daher gibt es dieses Modell nun auch im DFC. Die regionalen Leiter der Gruppen müssen aber keine DFC-Mitglieder sein sein, einige sind sogar Mitglied im QRC.

Können tatsächlich nur die von Ihnen ausgebildeten Coachs DFC-Mitglied werden?
Migge: Wir wollen zunächst nur unseren Seminarkunden einen Mehrwert bieten. Der DFC ist aber offen für Absolventen anderer Institute. Die Coach-Ausbildung sollte sich allerdings an den Minimalanforderungen des Roundtable der Coachingverbände orientieren.

Wie groß will der DFC werden?
Migge: Ich schätze, dass wir jedes Jahr rund 100 Mitglieder gewinnen werden. Seit Januar sind 30 Personen beigetreten, darunter auch einige 'alte Hasen'. Ein Drittel von ihnen sind auch in anderen Coaching-Vereinen aktiv. Das Besondere am DFC ist, dass die Mitglieder keinen Jahresbeitrag zahlen, sondern für die Welthungerhilfe stiften.

Wie wird sich der DFC in die Verbandslandschaft einfügen?
Migge: Der DFC ist nicht als politisches Instrument gedacht. Er soll ein Serviceangebot für die Mitglieder sein – und kein Verband, der im Rahmen des Roundtable oder in den Medien mitmischt. Davon gibt es schon genügend.

Autor(en): (Sylvia Lipkowski)

Hier finden Sie die Homepage des neuen Verbands ...


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