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Bundesregierung will Eigenverantwortung von Weiterbildnern und Lernenden fördern

'Lebensbegleitendes Lernen für alle' fordert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Vor der Konzertierten Aktion Weiterbildung (KAW) in Bonn stellte Bundesministerin Edelgard Bulmahn die Eckpunkte des dazugehörigen Aktionsprogramms vor. Dieses soll dazu beitragen, bestehende Ungleichheiten beim Zugang zu Bildung und Qualifikation abzubauen. Wichtiger Punkt dabei ist laut Bulmahn der Ausbau des Weiterbildungsangebots, zu dem auch informelle und selbstgesteuerte Lernaktivitäten zählen. Zentraler Bestandteil der im Frühjahr 2000 startenden Initiative der Bundesregierung ist das Programm 'Netzwerke lebensbegleitenden Lernens'. Dabei geht es um die Bildung sogenannter lernender Regionen - um Netzwerke aus Bildungsanbietern und Bildungsnachfragern, die sich um die Qualitätssicherung, die Motivation von Weiterbildungsinteressenten und die Umsetzung von innovativen Konzepten kümmern sollen. Für dieses Projekt sind jährlich acht Millionen Mark für zunächst fünf Jahre vorgesehen. Verteilt werden sollen die Fördermittel im Rahmen eines Wettbewerbs.

Autor(en): (abi)

Weitere Informationen: BMBF, Hannoversche Straße 30, D-10155 Berlin, Tel.: 030-2 85 40-0, Fax: -2 85 40-5270.


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