Know-how

Persönlichkeitstraining orientiert sich an den vier Jahreszeiten

Die vier Elemente, die fünf Kontinente, die vier Jahreszeiten – Trainer nutzen häufig Metaphern, um ihre Trainingsinhalte anschaulich und strukturiert vermitteln zu können. So auch Christian Bergmann, der mit seinem Kollegen ein
Persönlichkeitstraining für Führungskräfte bietet, dessen Module sich an Frühling, Sommer, Herbst und Winter orientieren.

Der Aufbruch im Frühjahr, die Blüte im Sommer, die Ernte im Herbst und der Rückblick im Winter: Beim 'Iris 4 Jahreszeiten Intensivtraining' steht jedes der vier dreitägigen Module ganz im Zeichen einer Saison. 'Da die Jahreszeiten mit unterschiedlichen Stimmungen verbunden sind, eignen sie sich als Sinnbilder für die Module unseres Persönlichkeitstrainings', erklärt Christian Bergmann, der zusammen mit seinem Geschäftspartner Armin Klinzing die Klar GbR im hessischen Erbach führt.

Zielgruppe und Hintergrund der Maßnahme: Das Trainingsprogramm richtet sich an erfahrene Führungskräfte, die Komplexität bewältigen und im Unternehmen permanent Veränderungen managen müssen. 'Sich ständig auf Neues einstellen, das kann nur, wer gefestigt ist. Daher stärken wir Menschen auf ihrem Weg hin zu bewussten, reifen und stabilen Leistungsträgern, die auch in schwierigen Zeiten gelassen ihr Unternehmen nach vorne bringen', so Bergmann. Das geschieht im Rahmen des Programms u.a. mit Tools und Techniken aus dem NLP, mit erlebnispädagogischen Elementen und Aufstellungsarbeiten sowie durch kursbegleitende Einzelcoachings.

Ablauf des Programms: Frühling – Standort bestimmen: Im ersten Seminarmodul gilt es laut Bergmann, 'das Feld zu bestellen', also die Voraussetzungen für eine nachhaltige persönliche Entwicklung der Teilnehmer zu schaffen. Die Ressourcen und Ziele werden ermittelt. Zum Einsatz kommen Methoden wie das Johari-Fenster zur Eigen-/Fremdreflexion, Feedbackrunden und Kurzmeditationen.
Sommer – Perspektiven eröffnen: Der Sommer steht für die 'volle Pracht und Blüte' – in diesem Modul geht es darum, Präsenz und Authentizität zu zeigen. Die Teilnehmer arbeiten an ihrer Körpersprache und nehmen ihre (berufliche) Rolle z.B. in Trancereisen und durch Entwicklungsvisualisierungen wahr. 'Die Teilnehmer werden sich klar darüber, was sie können und wollen und was nicht', beschreibt Bergmann das Lernziel des Sommer-Moduls.
Herbst – Potenziale ausschöpfen: Im Herbst lauten die Themen innere Klarheit, Intuition und Reife. Die Teilnehmer sollen z.B. hängende Glaubenssätze erkennen und sich von ihnen durch Abschiedsrituale (verbrennen von lieb gewonnenen Gegenständen im Lagerfeuer) befreien. So sollen sich die Teilnehmer bewusst werden, wer sie sind, was sie ausmacht und mit welchen Mitteln sie sich ausdrücken.
Winter – Verantwortung übernehmen: In diesem Modul heißt es 'zur Ruhe kommen, sich besinnen' – die Teilnehmer arbeiten ihre restlichen Stressoren auf und, wie Bergmann es ausdrückt, 'füllen ihre Schatzkammer auf'. Sie lernen z.B. NLP-Techniken zum Umgang mit Sprache kennen. Zum anderen erforschen sie, was 'unter der Schneedecke liegt', wie Bergmann formuliert. Soll heißen: Das Unterbewusste wird angesprochen. Mit diesem Modul schließt sich übrigens der Entwicklungsprozess.

Eckdaten des Trainings: Das Training besteht aus vier Modulen à drei Tagen und läuft über knapp ein Jahr. Bislang wurde es nur als firmeninternes Seminar durchgeführt. Kosten: 40.000 Euro bei 16 Teilnehmern. Ein offenes Seminar ist in Planung. Voraussichtliche Kosten pro Teilnehmer: 2.950 Euro. Die Teilnehmer können nach Abschluss des Programms sechs Zusatztage belegen und so ein Zertifikat zum NLP-Practitioner erwerben (Kosten bei 10 bis 12 Teilnehmern: 10.000 Euro insg.).

Autor(en): (Monika Schaake)
Quelle: Training aktuell 10/08, Oktober 2008
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