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Wenn Arbeit ­hässlich macht


Emma ist ein richtiges Schreckgespenst, ein Quasimodo des 21. Jahrhunderts: fahl, mit blutunterlaufenen Augen, einem Buckel, einem dicken vorstehenden Bauch, geschwollenen Gelenken und fiesen Krampf­adern. Wenn Emma echt wäre, stünde es schlimm um sie. Aber sie ist nur eine Puppe. Eine Puppe, die Büroarbeitern – und denen, die sie beschäftigen – zeigen soll, welche dramatischen Folgen für die Gesundheit, aber auch die Optik, jahrzehntelange Arbeit am Computerarbeitsplatz haben kann. Genauer gesagt ist Emma eine Schöpfung britischer Wissenschaftler, die im Auftrag des Büromaterialanbieters Fellowes Studien zu den Gebrechen von 3.000 Büroarbeitern in Großbritannien, Frankreich und Deutschland ausgewertet haben. Die Daten flossen in Emmas Design ein, das bis ins kleinste Detail ausgestaltet ist. So wachsen der Puppe (hier auch in einem Video zu sehen: https://bit.ly/2OsV7Pt) aufgrund der schlechten Luft im Büro übermäßig viele Haare aus Ohren und Nase. Auch hat sie stressbedingte Ekzeme an den Armen. Mit Emma wollen die Wissenschaftler um den Consumer-Futuristen William Higham die Arbeitswelt zu radikalen Veränderungen anregen. Denn wenn wir uns nicht mehr bewegen, nicht mehr Pausen einlegen, nicht bessere, ergonomischere Arbeitsplätze haben, könnten wir alle – so prophezeien die Forscher – in 20 Jahren aussehen wie Emma. Im Sinne von Fellowes dürfte die Warnung auch sein. Denn der Auftraggeber der Untersuchung bietet unter anderem gesundheitsförderliche Sitz-Steh-Lösungen fürs Büro an.

Autor(en): Sylvia Jumpertz


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