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Lernen wird individueller

Technologie-Trends im Bildungssektor


Wer über Google etwas sucht und kauft, erhält danach Werbung für ähnliche Produkte. Möglich ist dies durch Daten, die Google über jeden User sammelt. Ein ähnliches Prinzip machen sich Learning Analytics zunutze. Die Technologie, mit der individuelle Lernprofile erstellt werden, hat laut dem Horizon Report 2016 das Potenzial, die Bildungswelt binnen kurzer Zeit zu verändern.
Folgerichtig landeten Learning Analytics auf Platz eins der Liste der wichtigsten Bildungstechnologien, die in jedem Jahr von einem Expertengremium ermittelt und im Horizon Report dokumentiert werden. Diese spezielle Form der Webanalyse, die etwa in Lernprogrammen oder Online-Plattformen eingesetzt wird, sammelt Daten von den Aktivitäten Studierender und wertet diese aus. Immer mehr Bildungseinrichtungen nutzen derartige Tools, um ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse und Probleme von Lernenden zu entwickeln, und didaktische Methoden und Lernangebote zu optimieren. Die Relevanz von Learning Analytics ist aus Sicht der Autoren des Reports besonders hoch, weil sie personalisiertes Lernen unterstützen und Einblicke in die Effektivität von Lehre ermöglichen.
Ein weiterer Trend, der sich dem Report zufolge vermutlich innerhalb des kommenden Jahres durchsetzen wird, ist „Bring Your Own Device“, kurz BYOD. Der Begriff steht für die Tendenz, es Mitarbeitern und Lernenden zu ermöglichen, private Laptops, Tablets oder Smartphones zu Arbeits- und Weiterbildungszwecken zu nutzen. Da immer mehr Lehrinhalte speziell für mobile Geräte produziert werden, ist es für Lernende meist praktischer, auf die Tools zurückzugreifen, mit denen sie bereits vertraut und sicher umgehen können. Als Beispiel für eine gelungene BYOD-Strategie nennt der Bericht Projekte von Universitäten, in denen spezielle Apps für Kurse entwickelt wurden, in denen Videos, Zeitleisten und Wissenstests eingebettet waren.
Insgesamt identifiziert der Horizon Report 2016 sechs Technologien, die den Bildungsbereich in den kommenden fünf Jahren prägen werden. Neben Learning Analytics und BYOD gehören dazu Augmented Realities, also Tools mit deren Hilfe Informationen visuell in 3-D-Räumen dargestellt werden können, sowie sogenannte Makerspaces – Werkstätten, die Technikbegeisterten offenstehen, um etwa elektronische Hardware und Programmiertechniken auszuprobieren und voneinander zu lernen. An der Entstehung des Horizon Reports, der als wichtigste Informationsquelle für technische Entwicklungen in der Aus- und Weiterbildung gilt, wirken seit 2004 jährlich weltweit führende Experten und Praktiker aus dem Bildungsbereich mit. 


Die deutsche Version des Horizon Reports gibt es unter www.mmkh.de.

Die Zukunft der Bildungswelt

KURZFRISTIG
Ein Jahr oder weniger
  • Bring Your Own Device
  • Learning Analytics und Adaptives Lernen

MITTELFRISTIG
2 – 3 Jahre
  • Augmented und Virtual Reality
  • Makerspaces

LANGFRISTIG
4 – 5 Jahre
  • Affective Computing
  • Robotik
Quelle: NMC Horizon Report 2016

Autor(en): Nina Carbonetti

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