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Agile Techniken als Erfolgsmotor

Projektmanagement


Der Stern von Scrum, Kanban und Co. strahlt hell. Wie eine aktuelle Studie belegt, stellen die agilen Methoden – angewandt in Projekten und Entwicklungsprozessen – ihre Anwender in der Mehrzahl der Fälle außerordentlich zufrieden.


Rund 70 Prozent der Anwender bescheinigen dem Einsatz agiler Methoden wie Scrum und Kanban eine Erfolgsquote zwischen 70 und 100 Prozent. Anwender klassischer Projektmanagement-Methoden berichten deutlich seltener von solchen Erfolgsquoten. So das Ergebnis einer Studie, für die mehr als 1.000 Unternehmensvertreter aus über 30 Ländern befragt wurden. Laut der Erhebung, die unter Ägide von Ayelt Komus – Professor für Organisation und Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Koblenz – durchgeführt wurde, erhoffen sich die Firmen vom Einsatz agiler Techniken vor allem optimierte Produktentwicklungszeiten, eine höhere Qualität von Produktentwicklungen sowie die Minimierung von Risiken.
Die wenigsten User (20 Prozent) entscheiden sich allerdings für den ausschließlichen Einsatz agiler Methoden. Die Mehrheit (37 Prozent) setzt lieber auf Mischformen agiler Tools und klassischer Projektmanagement-Methoden. 'Die Notwendigkeit dafür ergibt sich in vielen Firmen aus den vorhandenen Strukturen', so Komus. 31 Prozent der Anwender setzen agile Techniken auch selektiv ein, da der Einsatz nicht in jedem Bereich gleich sinnvoll ist. Wie die Studie zeigt, stehen die Misch- und Selektivformen den reinen Agil-Projekten allerdings in puncto Erfolg etwas nach. 'Sie verlaufen aber immer noch deutlich zufriedenstellender als Vorhaben, in denen ausschließlich klassische Projektmanagement-Methoden zur Anwendung kommen', betont Komus. Unter den agilen Methoden erfreut sich vor allem Scrum größter Beliebtheit. Dem Ansatz wird das meiste Potenzial etwa in puncto Ergebnisqualität, Teamwork und Kundenzufriedenheit zugetraut. Doch auch bei der Scrum-Anwendung erlauben sich die Firmen Abweichungen von der 'reinen Lehre'. So gibt es in 19 Prozent der Fälle einen Scrum-Master, der eher wie ein Projektleiter agiert. In 20 Prozent der Fälle steht dem Scrum-Master ein klassischer Projektleiter zur Seite. Auch die wichtige Rolle des Product Owners wird häufig unterschätzt. Zuweilen übernimmt das gesamte Projektteam nebenher diese Rolle, was laut Komus aber gerade bei größeren Projekten angesichts der vielfältigen Aufgaben des Product Owners nur schlecht funktioniert. 

Der Abschlussbericht 'Status Quo Agile' kann kostenlos unter www.status-quo-agile.de abgerufen werden.

So schätzen Anwender agiler Methoden den Erfolg ihrer Projekte ein:
Anzahl der ­Anwender
  • 0,3 % (0-9 Projekterfolsquote in %)
  • 0,6 % (10-19 Projekterfolsquote in %)
  • 1,4 % (20-29 Projekterfolsquote in %)
  • 2,9 % (30-39 Projekterfolsquote in %)
  • 2,9 % (40-49 Projekterfolsquote in %)
  • 9,7 % (50-59 Projekterfolsquote in %)
  • 12,4 % (60-69 Projekterfolsquote in %)
  • 25,1 % (70-79Projekterfolsquote in %)
  • 27,4 % (80-89 Projekterfolsquote in %)
  • 17,3 % (90-100 Projekterfolsquote in %)
Quelle: Abschlussbericht: Status Quo Agile 2016/2017, 3. Studie über Erfolg und Anwendungsformen agiler ­Methoden, Hochschule Koblenz 2017, n =693

Autor(en): Sylvia Jumpertz

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