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Neuer EBS-Chef


Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden hat einen neuen Präsidenten. Der Senat der Hochschule wählte im Oktober 2013 einstimmig den Betriebswirtschaftsprofessor Rolf Wolff zum Uni-Chef. Zuvor war Wolff unter anderem zehn Jahre lang Präsident der School of Business, Economics and Law in Göteborg. Laut EBS-Pressemitteilung gelang es Wolff, dieser Institution trotz schwieriger Startbedingungen zu hohem Ansehen in Skandinavien und finanzieller Sicherheit zu verhelfen. Bei der EBS stehen ihm ähnliche Herausforderungen bevor. Denn unter deren früherem Präsidenten Christopher Jahns, der sich derzeit u.a. wegen Untreue-Vorwürfen vor Gericht verantworten muss, hat die Hochschule viel von ihrem Ansehen und Standing eingebüßt. Wolff allerdings hat auch einen unschönen Fleck in der Biografie. So legte er im Frühjahr 2013 sein Amt als Präsident der Stockholm School of Economics nieder, nachdem eine fragwürdige Personalentscheidung publik geworden war. Unter Wolff war ein Manager, der zuvor wegen Insidergeschäften in Griechenland verurteilt worden war, als Leiter der Executive-Education-Abteilung eingesetzt worden.

Autor(en): (jum)


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