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Digitalisierung steigert ­Weiterbildungsbedarf

Corporate Learning


Zwei von drei Unternehmen in Deutschland sind der Meinung, dass durch die Einführung neuer digitaler Technologien der Weiterbildungsbedarf ihrer Mitarbeiter gestiegen ist. Zu diesem Ergebnis gelangt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), das für seine Weiterbildungserhebung rund 1.700 Unternehmen befragen ließ. Die Studie zeigt: Je digitalisierter ein Unternehmen ist, desto stärker setzt es auf Weiterbildung. Auch die Weiterbildungsinhalte unterscheiden sich je nach Digitalisierungsgrad der Unternehmen: Selbstständigkeit und Selbstorganisation sowie Planungs-, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten werden vor allem in Unternehmen vermittelt, die bereits viele digitale Technologien einsetzen – wenig überraschend, sind diese Kompetenzen doch in flexiblen, modern aufgestellten Organisationen essenziell für die Zusammenarbeit.

Insgesamt, so zeigt die Studie, bieten rund 85 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern bereits Weiterbildungsmöglichkeiten an. Immer mehr von ihnen setzen dabei auch auf digitale Lernangebote – vor allem (und auch das ist nicht verwunderlich) –, wenn sie auch im Arbeitsalltag bereits viele digitale Technologien nutzen. Neben der digitalen Bereitstellung von Lernmaterialien und Unterlagen, die immerhin knapp 80 Prozent der weiterbildungsaktiven Unternehmen schon nutzen, sind die häufigsten Lernangebote Videos, Podcasts und andere Audiomodule. Diese werden von gut der Hälfte der befragten Unternehmen genutzt. Webinare sowie computer- oder webbasierte Selbstlernprogramme kommen immerhin in gut 40 Prozent der Unternehmen zum Einsatz. Insgesamt ein Drittel der Firmen ermöglicht das Lernen an mobilen Endgeräten. Nachholbedarf herrscht insbesondere bei kleinen Unternehmen, die bei komplexeren Lernangeboten wie interaktivem webbasiertem Lernen, firmeninternen Lernplattformen sowie Selbstlernprogrammen noch hinterherhinken. Doch auch insgesamt besteht, so stellen die Studienautoren fest, noch Entwicklungspotenzial, vor allem bei der Ausschöpfung der didaktischen Möglichkeiten von digitalen Lernangeboten.

Welche Kompetenzen in den Unternehmen 2017 vermittelt wurden
Berufliches Fachwissen: 35,7% an eine große Gruppe der Mitarbeiter; 57,3% nur an ausgewählte Mitarbeiter
Kooperations- und ­Kommunikationsfähigkeit: 19,3% an eine große Gruppe der Mitarbeiter; 34,7% nur an ausgewählte Mitarbeiter
IT-Anwenderkenntnisse: 13,6% an eine große Gruppe der Mitarbeiter; 39,5% nur an ausgewählte Mitarbeiter
Selbstständigkeit, Planungs- und Organisationsfähigkeit: 10,5% an eine große Gruppe der Mitarbeiter; 40,6% nur an ausgewählte Mitarbeiter
IT-Fachwissen: 4,9% an eine große Gruppe der Mitarbeiter; 24,0% nur an ausgewählte Mitarbeiter
Führungskompetenz: 4,1% an eine große Gruppe der Mitarbeiter; 42,6% nur an ausgewählte Mitarbeiter

Quelle: IW-Weiterbildungserhebung 2017, n=1.348. www.manager­seminare.de

Autor(en): Marie Pein


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