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Persönliche Frage schlägt E-Mail

Bitten im Arbeitsalltag


'Könntest du das bitte übernehmen?' – Derartige Fragen werden häufiger mit 'Ja' beantwortet, wenn sie persönlich adressiert werden, als wenn sie im E-Mail-Eingang landen. Das ist das Kernergebnis einer Studie, die von den Forschern Mahdi Roghanizad und Vanessa Bohns unter 100 Studenten durchgeführt wurde. Doch damit nicht genug: Laut den Umfrageergebnissen wird die Wirkung einer schriftlichen Bitte häufig über-, der persönliche Kontakt beim Bitten hingegen unterschätzt. Dabei ist persönliche Interaktion wichtig, damit Vertrauen entsteht. Dieses Vertrauen wiederum kann dazu führen, dass sich der Adressat mit dem Bittenden empathisch verbunden fühlt und der Bitte eher zustimmt. Durch E-Mails geht diese zwischenmenschliche Ebene verloren.

Die Studie wurde im Journal of Experimental Social Psychology, Volume 69, ­veröffentlicht.

Autor(en): Sarah Lambers

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