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Mitarbeiter wollen am Arbeitsplatz lernen

Berufliches Lernen in Europa 2011


Serious Games sind der Shooting Star unter den Lernmethoden in Europa. Lernten im Jahr 2010 nur zehn Prozent der Teilnehmer eines Long-Distance-Trainings mithilfe der spielerischen Simulationen, so sind es aktuell 45 Prozent. Herausgekommen ist dies im Rahmen einer Studie, die die Cegos Gruppe – Anbieter multimedialer Lernlösungen – unter mehr als 2.500 Mitarbeitern deutscher, spanischer, französischer, italienischer und britischer Firmen durchgeführt hat. Die Untersuchung unter dem Titel 'Training in Europa 2011' deckt zudem auf, dass auch Mobile Learning eine rasante Beliebtheitskarriere hingelegt hat. Bedienten sich laut Cegos 2010 bloß neun Prozent der Befragten, die in den Genuss eines webbasierten Trainings gekommen sind (das sind insgesamt 40 Prozent des Gesamtsamples) der Methode, so setzen 2011 schon 38 Prozent auf Mobile Learning. Doch die Studie belegt auch Kontinuitäten.

So zeigt sie, dass das Präsenzlernen nicht an Attraktivität eingebüßt hat, sondern immer noch die häufigste Lernform ist: 91 Prozent der Angestellten haben sich in den vergangenen drei Jahren in einem klassischen Präsenzseminar weitergebildet. 37 Prozent erlebten ein Blended Learning. Im Ländervergleich fällt auf: Webbasiertes E-Learning ist v.a. in Spanien, Großbritannien und Italien verbreitet: Jeweils etwa die Hälfte der Befragten hat dort so gelernt. Auch in Deutschland hat gut ein Drittel der Befragten Erfahrungen mit Webtrainings gesammelt. Frankreich indes hinkt mit 24 Prozent hinterher. Auch Blended Learning ist dort bislang weniger verbreitet als in den übrigen Ländern.

Befragt danach, welche Trainingsmethoden sie persönlich in Zukunft bevorzugen würden, gaben 90 Prozent derjenigen, die laut Studie bereits in den Genuss eines Trainings gekommen sind, an, gerne am Arbeitsplatz lernen zu wollen. Das gilt auch für 83 Prozent derer, die bisher keine Fortbildung erhalten haben. Beim Lernen vor Ort würde sich knapp die Hälfte Unterstützung von einem Tutor oder Coach wünschen, ein Fünftel Hilfe von Kollegen, fast ebenso viele glauben, dabei auch ohne Unterstützung zurechtzukommen und bloß 14 Prozent hätten gerne Hilfestellung vom eigenen Chef.

Die Vorbehalte gegenüber trendigen Formaten wie Long-Distance-Trainings, Serious Games und Mobile Learning sind – wenig verwunderlich – bei den Weiterbildungsunerfahrenen besonders groß, während weit über die Hälfte der Trainingserfahrenen zukünftig gerne auf diese Weise lernen möchte. Mobile Learning können sich 59 Prozent gut vorstellen, 62 Prozent würden gern mit Serious Games lernen und drei Viertel kämen gern in den Genuss eines webbasierten E-Trainings, etwa im Virtual Classroom. Laut Studie kommt übrigens dem persönlichen Vorgesetzten eine Schlüsselrolle zu, wenn es um die Information über Trainingsmöglichkeiten geht: Für 55 Prozent aller Befragten im internationalen Schnitt ist er die wichtigste Quelle, gefolgt von den Kollegen und dem Firmenintranet. Relativ weit abgeschlagen dagegen: die Personaler.

Autor(en): (jum)

Charts zur Studie in englischer Sprache können bestellt werden bei Stephanie von der Hoeh unter E-Mail: SvonderHoeh(at)cegos.de.


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