News

people & projects

Ende eines Langzeitforschungsprojekts

Die Corona-Pandemie hat unsere Arbeitswelt in kürzester Zeit verändert. Plötzlich fand sich ein Großteil der Arbeitnehmenden im Homeoffice wieder. Das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat sich schon früh dafür interessiert, wie Betriebe und ihre Belegschaften diesen Sprung ins kalte Wasser verkraftet haben. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) startete das Institut im Frühjahr 2020 eine Langzeiterhebung, in deren Rahmen über die beiden Pandemie-Jahre hinweg fast 200 Unternehmen regelmäßig befragt wurden. Im Frühjahr 2022 – mit Erscheinen der letzten von sieben Studien – resümieren die Projektpartner, dass sich über die Erhebungen hinweg sowohl Licht und Schatten des New Normal gezeigt haben: Gefahren von sozialer Isolation, mangelnder Kooperation und Überlastung unter Remote-Bedingungen stehen neben höheren Freiheitsgraden, größerer Flexibilität und auch Produktivitätszugewinnen im Homeoffice. Die vorgelegte abschließende Studie geht nun der Frage nach, wie die Beziehung zwischen Arbeitgebenden und -nehmenden nach dem Hybridisierungsschub der Pandemie langfristig positiv gestaltet werden kann. Eine wichtige Erkenntnis: Unternehmen müssen jetzt vor allem als soziale Orte wahrgenommen und entsprechend gestaltet werden, wobei auch der Führungsarbeit in Sachen Integrationskraft große Bedeutung zukommt. Zugriff auf die Studien unter: bit.ly/3ybkvkU

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 291, Juni 2022
Wir setzen mit Ihrer Einwilligung Analyse-Cookies ein, um unsere Werbung auszurichten und Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Bei dem eingesetzten Dienstleister kann es auch zu einer Datenübermittlung in die USA kommen. Ihre Einwilligung bezieht sich auch auf die Erlaubnis, diese Datenübermittlungen vorzunehmen.

Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und den damit verbundenen Risiken finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben