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Überraschungen strategisch einplanen

Zukunftsmanagement

Zukunftswissen gibt es zuhauf. Überall werden Trends propagiert und Entwicklungen vorhergesagt. Nur helfen diese Visionen allein den Unternehmen nicht weiter. Wollen diese ihre Strategie auf mögliche Zukünfte abstimmen, brauchen sie ein Zukunftsmanagement. Und das besteht vor allem aus handwerklicher Arbeit.

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Beim Chemiekonzern BASF gibt es ein eindrucksvolles Beispiel für gelungenes Zukunftsmanagement. Als Ende der 90er Jahre die Asienkrise drohte, war das Unternehmen mit Hilfe von Zukunftsszenarien darauf vorbereitet. BASF kam damals zu dem Ergebnis, dass die Krise nicht von Dauer sein kann. Während sich - als die Krise tatsächlich eintraf - viele andere Unternehmen aus Asien zurückzogen, hat BASF genau das Gegenteil getan. “Wir haben Firmen akquiriert, wir haben investiert”, erklärt Klaus Heinzelbecker, Leiter für Strategische Projekte und zuständig für Zukunftsmanagement bei BASF. Heute spielt das Unternehmen, vor allem in China und Korea ganz vorne mit.

BASF ist kein Einzelfall. Zahlreiche Unternehmen haben bereits von einem Zukunftsmanagement profitiert. So hatte der Ölkonzern Shell die erste Ölkrise in den 70er Jahren vorausgedacht und reagierte, als sie schließlich kam, viel schneller als die Konkurrenz. Der japanische Automobilhersteller Toyota stürzte sich aufgrund von Zukunftsszenarien aus den 90er Jahren auf die Entwicklung von Hybridmotoren. Heute hat das Unternehmen auf diesem Gebiet einen großen Vorsprung. Das Konzept, das Verbrennungs- und Elektromotor in einem Fahrzeug kombiniert, entwickelt sich in den USA zum Verkaufsschlager.

Solche Erfolge bringen das Thema Zukunftsmanagement - international Corporate Foresight genannt - in der Wirtschaftswelt zunehmend ins Gespräch. Die Erfolge sind aber längst nicht der einzige Grund für die derzeitige Aktualität des Themas. “Die Unternehmen merken, dass die Entwicklungen in der globalisierten Welt schneller, komplexer und unsicherer werden”, erklärt Klaus Burmeister vom Beratungsunternehmen Z_punkt. “Deshalb suchen Unternehmen nach neuen Herangehensweisen, um möglichst begründete Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und Investitionen abzusichern.”

Extras:

  • Fünf häufige Missverständnisse über Zukunftsmanagement.
  • Fünf Methoden, wie Zukunftsszenarien und dazu entsprechende Strategien entwickelt werden können.
  • Service: Rezension zweier Bücher über Zukunftsmanagement sowie Hinweise auf zwei Internetseiten mit Informationen zum Thema.

Autor(en): Andrea Bittelmeyer
Quelle: managerSeminare 89, August 2005, Seite 20 - 26 , 26337 Zeichen

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