Management

Zentrale Zukunftskompetenz
Zentrale Zukunftskompetenz

Das Jahrzehnt der Resilienz

Resilienz statt Effizienz – Unternehmen müssen einen fundamentalen Paradigmenwechsel vollziehen, wenn sie in der zunehmend krisenhaften (Wirtschafts-)Welt überleben wollen. So lautet zumindest das Fazit einer neueren Studie des Zukunftsinstituts. Was Resilienz zur zentralen Zukunftskompetenz macht und wie Einzelne und Organisationen diese Fähigkeit entwickeln können, erläutert Studienleiter Christian Schuldt im Interview.

Preview

Krise als Normalzustand: Warum Resilienz zur entscheidenden Zukunftskompetenz wird

Evolutionär-dynamisch statt statisch: Warum wir ein neues Sicherheitsverständnis entwickeln müssen

Bounce forward statt bounce back: Wie sich das Konzept der Resilienz verändert hat

Erneuerung in Schleifen: Welche Phasen ein resilientes System im Anpassungsprozess an seine Umwelt durchläuft

Zurück zur Resonanz: Warum Verbundenheit zur Welt für Resilienz so wichtig ist und wie sie sich fördern lässt

Kollektive Identität als Kern: Wie Unternehmen resilienter werden

Dynamisches Doppel: Warum Resilienz 2.0 und New Work zwei Seiten derselben Medaille sind


Cover managerSeminare 290 vom 22.04.2022Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 290

Sie rufen in der Studie das „Jahrzehnt der Resilienz“ aus und bezeichnen Resilienz als „Zukunftskraft“. Ist das eine direkte Lehre aus der Corona-Pandemie?

Nein, nicht erst die Pandemie hat die Bedeutung von Resilienz demonstriert, sie fungiert eher als eine Art Weckruf. Schon lange vor der Corona-Krise ist der Modus der Krise zum festen Bestandteil einer neuen Normalität geworden. Die Gesellschaften im 21. Jahrhundert befinden sich inmitten historischer Veränderungsprozesse: Vom demografischen Wandel über die fortschreitende Vernetzung und Globalisierung bis zur planetaren Herausforderung des Klimawandels gibt es viele Entwicklungen, die ständig enorme Anpassungen erfordern. Nicht nur auf der Makroebene, sondern auch auf der Mikroebene, also der ganz persönlichen eines jeden einzelnen Menschen. Neben diesen „langsamen“ krisenhaften Entwicklungen hatten und haben wir auch eine ganze Reihe „explosiverer“ Krisen, wie Wirtschafts-, Finanz- und Migrationskrisen, Kriege und (Cyber-)Terrorismus oder etwa die Fukushima-Katastrophe 2011. Auch die gesellschaftlichen Umwälzungen durch technologische Disruptionen, die wir erleben, sind krisenhafte Ereignisse. Je krisenhafter – und damit vor allem unsicherer – sich die Realität gestaltet, umso wichtiger wird ein bewusster, reflektierter Umgang mit Unsicherheit. Und da sind wir bei der Kerndisziplin der Resilienz: Unsicherheit tiefer verstehen, um besser mit ihr umgehen zu können. Dazu gehört zuerst einmal, ein neues Verständnis von Sicherheit zu entwickeln.

Was macht dieses neue Verständnis von Sicherheit aus?

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