Management

Zellstrukturdesign
Zellstrukturdesign

Radikal anders organisiert

Spätestens die Corona-Krise hat vielen Unternehmen ins Bewusstsein gebracht, wie volatil und komplex ihr Umfeld ist. Sie wissen: Es wäre klug, sich beweglicher – und damit krisenfester aufzustellen. Nur, wie? Die Organisationsberater Silke Hermann und Niels Pfläging sind überzeugt: Ein agiles Mindset und New-Work-Methoden allein reichen dafür nicht. Unternehmen brauchen ein grundlegend neues Design. Genauer: ein Zellstrukturdesign, das ihnen zu jeder Zeit höchste Marktnähe garantiert. 
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Inhalt:
  • Die dritte Struktur: Warum die Wertschöpfung in Unternehmen weder in der formalen noch der informalen Struktur stattfindet
  • Zentrum und Peripherie der Organisation: Weshalb die Unterscheidung fundamental ist
  • ​Pfirsich statt Pyramide: Wie das Zellstrukturdesign den zentralen Unterschied zwischen Zentrum und Peripherie aufgreift und in ein neues Organisationsmodell umsetzt
  • Bescheiden zu Diensten: Welche neue Rolle Zentrumsteams und -rollen im Zellstrukturdesign haben
  • Eigenarbeit: Wieso Berater beim Zellstrukturdesign so gut wie keine Rolle spielen
Zentrale Botschaft:
​Unternehmen müssen in einem komplexen Umfeld beweglich sein. Sie müssen mit dem Markt mitschwingen, von ihm lernen, auf Veränderungen reagieren. Zentrale Steuerung funktioniert unter diesen Bedingungen nicht mehr. Im Gegenteil: Sie lähmt die Wertschöpfungsstruktur, über die jede Organisation verfügt. Niels Pfläging und Silke Hermann zeigen auf, wie die Wertschöpfung in Unternehmen mit dem dezentralisierten Organisationsmodell Zellstrukturdesign wieder ins Fließen gebracht wird. Zellstrukturdesign fußt darauf, das Unternehmen in einzelne eigenverantwortliche Zellen aufzuteilen. Erstens in Zellen mit direktem Marktkontakt, also solche, die an der Peripherie des Unternehmens agieren. Und zweitens in Zellen ohne Marktkontakt, die im Zentrum des Unternehmens angesiedelt sind. Beide Zelltypen schließen miteinander Verträge über das ab, was die Peripheriezellen vom Zentrum brauchen – und verrechnen die von den Zentrumszellen erbrachten Leistungen untereinander. Wobei nur Peripheriezellen Gewinne erwirtschaften, weswegen sie über deutlich mehr Ressourcen- und Entscheidungsmacht verfügen. Das Zentrum soll dagegen weder Gewinn noch Verlust machen. Es erfüllt ausschließlich Bedürfnisse der Peripherie bzw. rechtliche (Compliance-)Bedürfnisse der Organisation. Auf diese Art entsteht ein interner Markt, der die Leistungserbringung für die externen Kunden nicht hemmt, sondern eben in Fluß bringt. ​
 
Extras:
  • Tutorial: Fünf Schritte zurZellstruktur
  • Organisationsphysik: Die 3 Strukturen einer Organisation
  • Zellstrukturdesign
  • Mehr zum Thema
 
Autor(en): Silke Hermann, Niels Pfläging
Quelle: managerSeminare 277, April 2021, Seite 32-39
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