Führung

Vertrauen in virtuellen Teams aufbauen
Vertrauen in virtuellen Teams aufbauen

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Vertrauen ist die Basis guter Zusammenarbeit und Voraussetzung für Leistung, in virtuellen Arbeitskontexten noch mehr als in analogen. Doch Vertrauen stellt sich nicht von selbst ein. Besonders schwierig wird es, wenn sich einander völlig Unbekannte in einem virtuellen Projektteam wiederfinden und binnen kürzester Zeit Ergebnisse generieren müssen. Ohne solide Vertrauensbasis ist das kaum möglich. Doch lässt sich etwas, das sonst langsam wächst, überhaupt auf die Schnelle herstellen – noch dazu auf Distanz?

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Notwendigkeit: Wieso virtuelle Projektteams auf Vertrauen angewiesen sind

Swift Trust: Wie sich Vertrauen im Eilverfahren aufbauen lässt

Zwischenmenschliches Vertrauen und kollektives Selbstvertrauen: Wie beides zusammenhängt

Methoden: Wie sich Vertrauen im virtuellen Raum gezielt stärken lässt


Cover managerSeminare 291 vom 20.05.2022Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 291

Dass gegenseitiges Vertrauen eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Teamzusammenarbeit und damit elementar für den Unternehmenserfolg ist, belegt die Forschung seit Langem. Trotzdem gibt es immer noch Führungskräfte, die die Bedeutung von Vertrauen unterschätzen. „Vertrauen interessiert mich nicht, mich interessiert nur Leistung“ – Das hörte ich kürzlich von einer Führungskraft, deren Unternehmen gerade damit beschäftigt war, virtuelle Teamarbeit zu etablieren.

Die Führungskraft hätte mit ihrer Haltung schon immer falsch gelegen, denn Vertrauen gehört auch in analogen Kontexten zu den wichtigsten Parametern gelingender Zusammenarbeit. In Bezug auf Remote Work ist die Missachtung des Faktors Vertrauen allerdings noch fataler. Denn die Zusammenarbeit aus der Ferne ist noch stärker als die in Präsenz darauf angewiesen, dass in einem Team ein vertrauensvolles Klima herrscht, sonst sinkt die Motivation und damit die Leistungsfähigkeit des Teams. Das gilt sogar für Teams, die sich aus analogen Kontexten kennen und in die virtuelle Zusammenarbeit wechseln, wie während der Corona-Pandemie vielfach geschehen. Besonders herausfordernd wird es aber, wenn Teams vertrauensvoll kollaborieren müssen, deren Mitglieder sich zu Beginn der virtuellen Zusammenarbeit noch vollkommen fremd sind.

Grundsätzlich begegnen sich Menschen, die einander nicht kennen, zunächst einmal mit Vorsicht. Fehlt es an Informationen übereinander, dann können selbst Kleinigkeiten – über die Kollegen und Kolleginnen in lange aufeinander eingespielten Teams eher hinwegsehen – negativ ins Gewicht fallen. Dann wird aus dem kurzen Stirnrunzeln des Teamkollegen im Zoommeeting gleich die Ablehnung der eigenen Person herausgelesen. Und der Kollegin, die man dreimal im Homeoffice nicht erreichen konnte, wird unterstellt, dass sie wohl auf Kosten des Teams ihre Freizeit optimiert.

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