Führung

Vernetzung auf Leitungsebene
Vernetzung auf Leitungsebene

Lasst uns (k)ein Team sein

Silos aufbrechen und Synergien in crossfunktionalen Teams erschließen – in der kollaborativen Arbeitswelt gilt das als erstrebenswert und „gesetzt“. Auf den oberen Leitungsebenen kann Teamorientierung jedoch auch mit (zu) hohen Effizienzverlusten einhergehen. Ein Framework hilft bei der Klärung: Wie viel – und welche Art – von Vernetzung ist in unserem Fall angezeigt?

Preview

Vertrackter Automatismus: Wieso der Vernetzungsleitgedanke „Wir sind ein Team“ zu hinterfragen ist

Alternative Vernetzung: Inwiefern sogar ein Sich-in-Ruhe-Lassen eine Vernetzungsform darstellen kann

Verknüpfung: Wann Vernetzung durch Zusammenarbeit wirklich der zielführende Weg ist

Entkopplung: Wann Unverbundenheit die beste Verbindung darstellt

Asymmetrische Verknüpfung: Weshalb die organisationale Zukunft in ungleichen Verbindungen liegt

Folgen für Führung: Was die verschiedenen Kollaborationsmuster für die Führungsrolle bedeuten


Cover managerSeminare 289 vom 25.03.2022Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 289

„Ich führe fünf Abteilungsleitende, die 60 Mitarbeitende führen. Aus meiner Sicht operieren alle viel zu stark isoliert voneinander in ihren Silos. Ich möchte die Abteilungsleitenden daher zu einem Team zusammenschweißen. Dann können sich auch die Mitarbeitenden der fünf Abteilungen besser vernetzen und mehr kooperieren. Würden Sie einen Teamprozess begleiten und zum Auftakt eine Großveranstaltung durchführen?“

Ein Anliegen wie dieses wird immer wieder von leitenden Führungskräften an Organisationsberaterinnen und -berater herangetragen. Regionalleitende, Geschäftsfeldleitende oder Hauptabteilungsleitende gelangen schnell zur kritischen Diagnose, dass die verschiedenen Einheiten ihres Bereichs untereinander zu wenig verbunden sind und sich die Führungskräfte der Einheiten mit ihren Teams zu stark auf ihre jeweiligen eigenen partikularen Themen und Ziele fokussieren. Die Verschmelzung der Führungskräfte zum Team soll Synergien erzeugen, die dem gesamten Unternehmensbereich – und letztlich der Organisation als solcher – zugutekommen. Der erwünschte Begleiteffekt: die Entwicklung eines „Wir-Gefühls“ unter den Vernetzten.

Der Wunsch zu verstärkter Zusammenarbeit ist nachvollziehbar, sind doch Teams und Vernetzung in der kollaborativen Arbeitswelt die maßgeblichen Prinzipien. Methoden wie Scrum, Design Thinking, Working Out Loud sowie agile Tools, die die Zusammenarbeit über Team- und Abteilungsgrenzen hinweg fördern, sind entsprechend en vogue. Teams – insbesondere crossfunktional zusammengesetzte, in denen sich unterschiedliche Perspektiven vereinen – gelten als Lösungsgarant für die komplexen Herausforderungen von Organisationen. Aus diesem hohen Stellenwert von Kooperation und Kollaboration folgt jedoch nicht, dass eine Führungskraft Verknüpfungen und Zusammenarbeit tatsächlich immer forcieren muss.

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