Tutorial
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Dreimal mehr Systemverständnis

Kenntnisse über Zusammenhänge und Dynamiken in sozialen Systemen sind wichtig, wenn man eine Organisation oder ein Team erfolgreich transformieren, etwa agiler ausrichten, will. Erfreulicherweise gibt es eine Fülle von Tools, mit denen sich das Systemverständnis verbessern lässt. Drei Beispiele für mehr Durchblick im Hinblick auf Transformationshürden, lähmende Altlasten im System sowie ungünstige Gruppendynamiken.

Impediment Map

Zu jeder Systemveränderung gehören Hindernisse. Sei es, dass in einem Team nötige Skills fehlen. Sei es, dass es Probleme mit anderen Abteilungen im Unternehmen gibt, die womöglich noch in einem anderen Arbeitsmodus unterwegs sind als das Team, das gerade eine agile Form der Zusammenarbeit erprobt. Dass Hürden auftreten, ist so sicher wie das tägliche Aufgehen der Sonne, auch wenn wir die Hindernisse nicht immer gleich erkennen. Ein Tool, das helfen kann, mögliche Hürden für alle sichtbar zu machen und diese Probleme schrittweise zu klären und zu bearbeiten, ist die Impediment Map. Bei der Arbeit damit werden mögliche Hemmschuhe für einen funktionierenden Arbeitsablauf betitelt und konkret beschrieben. Auch Ursachen und Auswirkungen der jeweiligen Hürde werden in der Map benannt. Ebenso die bisherigen Lösungsversuche und die daraus generierten Learnings. Außerdem werden klare Ziele definiert: Worum genau geht es uns und was ist, davon ausgehend, das Kernproblem? Muss das Team dieses Problem tatsächlich beseitigen, um seine Ziele zu erreichen? Und: Kann es das selbst leisten? Stellt das Team fest, dass es dies nicht kann, „eskaliert“ es die Hürde. Das heißt, es spielt das Thema an eine Stelle weiter, die das Hindernis vermutlich beseitigen kann. Das kann ein externer Experte, eine Expertin sein, ein Transformationsteam oder das Topmanagement, sofern auf den vorherigen Stufen keine Lösung möglich war.

Drop-its

Einer der größten Hemmschuhe für organisationale Agilität besteht darin, dass Organisationen und Teams an Prozessen und Regeln festhalten, die mal ihren Sinn hatten, diesen allerdings verloren haben, weil sich die Gegebenheiten geändert haben. Statt jedoch in regelmäßigen Abständen zu prüfen, welche alten Vorgaben und Vorgehensweisen ad acta gelegt werden sollten, setzen viele Organisationen ständig neue Regeln und Prozesse auf. Die Methode Drop-its kann helfen, diesem lähmenden Wildwuchs ein Ende zu bereiten und echten Durchblick zu gewinnen – dahingehend, was das System tatsächlich braucht und was nicht. Das Team stellt sich dafür (zum Beispiel einmal jährlich oder jedes halbe Jahr) drei Fragen:

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