Tutorial
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Deep Work erleichtern

Konzentrationsfähigkeit ist keine Gabe, die man hat oder nicht – sie lässt sich trainieren und fördern. Jede und jeder Einzelne kann für sich selbst die nötigen Bedingungen schaffen, um in Deep Work einzutauchen. Sieben Maßnahmen helfen.

1. Ablenkungsfreien Raum schaffen

Ein ablenkungsfreier Arbeitsraum hilft Ihnen, tief in Ihr Thema einzutauchen und produktiv an Ihren Aufgaben zu arbeiten, ohne ständig durch äußere Reize gestört zu werden. Die Geräuschkulisse am Arbeitsplatz sollte in einer Deep-Work-Phase möglichst minimal sein. Schalten Sie Benachrichtigungen auf Ihren Geräten aus, um den Drang zur ständigen Überprüfung von E-Mails oder sozialen Medien zu minimieren. Entfernen Sie störende Gegenstände von Ihrem Arbeitsplatz. Unordnung, aber auch persönliche Gegenstände, können Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen – ein klarer und aufgeräumter Arbeitsbereich fördert dagegen die Fokussierung. Minimieren Sie den sogenannten Visual Load.

2. Klare Ziele setzen

Das Festlegen klarer Ziele ist nicht nur ein Schlüsselprinzip für effektives Arbeiten, sondern auch für Deep Work: Bevor Sie sich in einen Job vertiefen, definieren Sie, was Sie am Tag erreichen möchten. Diese Ziele können in Form von Aufgaben, Meilensteinen oder Ergebnissen festgelegt werden. Klare Ziele bedeuten eine klare Ausrichtung und helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Ablenkungen zu vermeiden.

3. Mit Zeitblöcken arbeiten

Teilen Sie Ihre Arbeitszeit in Abschnitte von 30 bis 90 Minuten auf. Während dieser Zeit konzentrieren Sie sich ausschließlich auf eine einzige Aufgabe oder Aufgabenkategorie. Durch das Einteilen Ihrer Arbeit in Zeitblöcke steigern Sie die Effizienz. Sie minimieren die Wahrscheinlichkeit von Unterbrechungen und Ablenkungen, da Sie sich bewusst darauf fokussieren, was in diesem Zeitraum erledigt werden muss. Nach jedem Zeitblock gönnen Sie sich eine Pause, um aufzutanken. Die Methode der Zeitblöcke fördert die Konzentration, weil sie klare Phasen der intensiven Arbeit mit Erholungsphasen kombiniert.

4. Multitasking vermeiden

Das gleichzeitige Bearbeiten mehrerer Aufgaben mag wie eine Effizienzsteigerung erscheinen, doch in Wahrheit mindert es die Qualität Ihrer Arbeit. Statt sich auf mehrere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren, sollten Sie sich darauf konzentrieren, eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen. Indem Sie sich auf eine Aufgabe fokussieren, können Sie Ihre volle Aufmerksamkeit und Energie darauf lenken. Durch die gezielte Fokussierung können Sie nicht nur bessere Ergebnisse erzielen, sondern auch den Stress und die Erschöpfung verringern, die mit dem Jonglieren mehrerer Aufgaben einhergehen können.

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5. Konzentrationsübungen machen

Die Konzentration ist wie ein Muskel, der trainiert werden kann. Beginnen Sie mit kurzen Übungseinheiten: Eine einfache Übung ist z.B., sich für fünf Minuten bewusst auf eine Aufgabe zu konzentrieren – ohne sich ablenken zu lassen. Wählen Sie eine einfache Aufgabe, wie das Lesen eines Artikels oder das Lösen eines Rätsels. Wenn Ihre Gedanken abschweifen, bringen Sie sanft Ihre Aufmerksamkeit zurück zur Aufgabe. Mit der Zeit können Sie die Dauer dieser Übungseinheiten erhöhen und sich an komplexere Aufgaben wagen.

6. Schlafen und bewegen

Genügend Schlaf ermöglicht es Ihrem Gehirn, sich zu erholen und optimale Leistung zu erbringen. Ebenso trägt regelmäßige Bewegung zu geistiger Frische bei: Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung des Gehirns, was zu besserer Konzentration und kognitiver Leistungsfähigkeit führt. Indem Sie Ihren Körper und Geist optimal unterstützen, schaffen Sie die idealen Voraussetzungen, um Ihre Deep-Work-Fähigkeit zu fördern und produktiver zu arbeiten.

7. Feierabend als Feierabend betrachten

Um den Kopf für Fokuszeiten frei zu haben, ist der Feierabend essenziell. Feierabend sollte Feierabend und damit das Lösen von allen beruflichen Aktivitäten bedeuten. Machen Sie den Laptop zu, kleben Sie ein Post-it mit einem roten X drauf (so dass Sie auch ja nicht mehr in Versuchung kommen) und machen Sie mindestens 2x die Woche etwas für sich – und das am besten in Form von „digitial Detox“: Waldbaden, Sport, Lesen, Kochen oder mit Freunden treffen. Dabei gilt: nicht andauernd aufs Handy schauen, sondern aktiv da sein und zuhören. So tanken Sie neue Energie.

Quelle: managerseminare.de; Anne Michel
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