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Stressmanagement

Die Kraft der Gedanken

Ständiger Stress im Berufsleben, dem insbesondere Manager mit großer Verantwortung ausgesetzt sind, kann einem Burnout Vorschub leisten. Stress ist häufig durch negative Gedanken Haus gemacht. Eberhardt Hofmann zeigt Ihnen in unserem Beitrag, wie Sie mit Hilfe kognitiver Techniken positiven Einfluss auf Ihr Stresserleben nehmen können.
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Wenn man sich im Stress befindet, verändern sich viele körperliche Parameter, zum Beispiel steigt die Herzfrequenz, die Atmung beschleunigt sich und die Muskelspannung erhöht sich. Neben diesen mehr oder weniger gut wahrnehmbaren körperlichen Veränderungen finden auch Veränderungen in den Gedanken statt. Diese Veränderungen der Gedanken sind jedoch meist weniger gut wahrnehmbar. Dies kommt hauptsächlich daher, dass man ja ständig denkt.

Von Einstein soll der Satz stammen: 'Was weiß der Fisch von dem Wasser, in dem er lebt?' Dadurch, dass wir uns unserer Gedanken nicht ständig bewusst sind, laufen diese 'unbewusst' im Sinne von ungewusst ab. Zur Wahrnehmung der Veränderung von Gedanken in Stress-Situationen ist daher eine gewisse Selbstreflexion notwendig. Da wir prinzipiell über diese Fähigkeit verfügen, ist es möglich, mit Hilfe der Gedanken effizient Einfluss auf das Stresserleben zu nehmen. Man spricht dann von kognitiven Techniken zur Stressbewältigung. Im Vergleich zu körperlichen Stressbewältigungstechniken sind kognitive Techniken weniger bekannt. Wenn man jedoch den Einsatz kognitiver Stressbewältigungsmöglichkeiten beherrscht, hat man ein sehr effizientes Mittel zur Hand, um auf das Stressgeschehen Einfluss zu nehmen.

Die Effektivität unseres Verhaltens ist abhängig von unserem Aktivierungszustand. Aktivierung ist dabei gleichzusetzen mit Stress, Anspannung, Nervosität. Bei einer mittleren Aktivierung ist unser Verhalten am effektivsten und am flexibelsten. Wir haben dann die Fähigkeit, unsere Erfahrung und unser Wissen am besten zu nutzen. Wir sind dann zu optimaler Leistung fähig und fühlen uns dabei wohl. Steigt die Aktivierung über den optimalen Bereich weiter an, so wird unser Verhalten ineffektiver. Im Extremfall werden wir bei extremer Anspannung regelrecht kopflos.
Autor(en): Eberhardt Hofmann
Quelle: management&training 04/02, April 2002, Seite 20-21
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