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Überzeugen in 30 Sekunden

Selbstmarketing per Elevator Pitch

„Was machen Sie eigentlich beruflich?“ Eine einfache Frage, häufig gestellt auf Tagungen und Kongressen. Und eine gute Chance zur Anbahnung von Geschäftskontakten. Mit der Antwort gilt es, den Gesprächspartner neugierig zu machen. Kurz, knackig, mit wenigen Worten. Wie das geht, verraten die Regeln des so genannten Elevator Pitches, der Kurzvorstellung in 30 Sekunden.

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von managerSeminare
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Zeitreise in die USA der 80er Jahre: Ein junger, dynamischer Vertriebsmitarbeiter eines großen Finanzunternehmens möchte seinen Vorgesetzten von einem neuen Konzept überzeugen. Doch wann bietet sich hierfür die beste Gelegenheit? Nach einigem Grübeln kommt ihm die Idee, eine Fahrstuhlfahrt zu nutzen. Denn wenn er es schaffen könnte, seinen Chef in nur 30 Sekunden so neugierig zu machen, dass dieser später genauer nachfragt, wäre sein Ziel erreicht...

In einer Mittagspause folgt der Mitarbeiter seinem Chef daher in den Lift und schildert ihm in aller Kürze sein Anliegen. Der Plan geht auf: Schon nach zwei Tagen kommt der Vorgesetzte ins Büro des Mitarbeiters, um Einzelheiten zum Konzept zu erfahren.

Das - so die Legende - war die Geburtsstunde des so genannten Elevator Pitches, der Präsentation im Fahrstuhl. Der Lift mag ein eher ungewöhnlicher Ort für eine Kurzvorstellung sein - doch als solche zählt die Kurzvorstellung in 30 Sekunden heute zu den wichtigsten Instrumenten des Persönlichkeitsmarketings. Denn eine knappe, gelungene Selbstvorstellung ist laufend gefragt und kann Türen öffnen, die sonst verschlossen bleiben würden. Versetzen Sie sich nur in diese Situationen:

  • Beim Mittagessen auf einer Messe fragt Sie Ihr Tischnachbar: „Und, was machen Sie beruflich?“
  • Bei einem wichtigen Telefonat mit einem potenziellen Kunden fragt dieser: „Was ist das Besondere an Ihrem Angebot?“
  • Bei einem Seminar heißt es in der Eingangsrunde: „Bitte stellen Sie sich kurz den anderen Teilnehmern vor!“

In all diesen Situationen gilt es, Ihr Gegenüber mit wenigen Worten neugierig zu machen und dabei souverän und glaubwürdig zu wirken. Der Elevator Pitch ist eine Chance: Im Elevator Pitch wird sichtbar, wie gut Sie sich selbst und Ihr Unternehmen verkaufen können.

Extras:
  • Leidensdruck, Bedarf und Bedürfnis: die feinen Unterschiede in der Kaufmotivation der Kunden.
  • Der Elevator-Pitch in der Praxis: drei reale Beispiele von Profis der Kurzvorstellung.
  • Leserbefragung: Bei diesen Anlässen lässt sich der Elevator-Pitch einsetzen, und das sind seine Erfolgsfaktoren - die Meinung der Leser von managerSeminare.
  • Service: Hinweise auf ein Buch, eine DVD sowie eine Internetseite mit Informationen zum Elevator-Pitch und Materialien zur Einübung der eigenen Kurzvorstellung.

Autor(en): Giso Weyand
Quelle: managerSeminare 101, August 2006, Seite 34 - 39 , 24029 Zeichen

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