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Regeln in der Hybrid Corporation
Regeln in der Hybrid Corporation

„Remote Work braucht kein Limit“

Heute hier, morgen dort, bedeutet Chaos in einem fort? Manche Firmen befürchten das, wenn es um hybride Arbeitsmodelle geht. Die Sorge, dass Arbeitsprozesse nicht mehr rundlaufen, wenn Mitarbeitende selbst darüber entscheiden, wann sie ins Büro kommen, ist allerdings unberechtigt. Zumindest dann, wenn Organisationen einen klugen Rahmen für das hybride Arbeiten setzen. Was an Regeln dabei sinnvoll ist und was nicht, erläutert Arbeitsforscher Michael Bartz im Interview.

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Obergrenzen für mobiles Arbeiten: Warum Unternehmen nicht auf sie verzichten wollen, obwohl sie laut Forschung eigentlich unnötig sind

Sogkraft des Büros: Was Mitarbeitende auch ohne Regelsetzung davon abhält, für immer im Homeoffice abzutauchen

Erwartungsklarheit: Welche Regeln für Zusammenarbeit und Kommunikation Unternehmen setzen sollten, damit hybrides Arbeiten funktioniert

Transparenz: Warum sie ein wichtiges Vehikel auf dem Weg in die Vertrauenskultur ist, die hybrides Arbeiten braucht


Cover managerSeminare 282 vom 20.08.2021Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 282

Viele Mitarbeitende haben während der Corona-Pandemie gute Erfahrungen mit dem Homeoffice gesammelt. Es gab aber auch einiges, was weniger gut funktioniert hat. Untersuchungen benennen beispielsweise Schwierigkeiten auf der Ebene der informellen Kommunikation. Was bedeutet das für Unternehmen, die sich fragen, ob sie dem Wunsch ihrer Mitarbeitenden nach Remote-Arbeit auch nach dem Ende der Pandemie nachkommen sollen?

Michael Bartz: Zunächst muss man sagen: Das Bedürfnis der Mitarbeitenden nach hybriden Arbeitsmodellen kann derzeit kein Unternehmen ignorieren. Je nach Studie wünschen sich zwischen 70 und 80 Prozent der Angestellten auch nach Corona, dass ihnen ihr Arbeitgeber die Möglichkeit bietet, örtlich und zeitlich flexibel zu arbeiten. Unserer Forschung zufolge scheinen die meisten Unternehmen auch darauf eingehen zu wollen. Schon deswegen, weil Betriebe, die nach der Pandemie kein Homeoffice zulassen würden, auf dem Arbeitgebermarkt sehr schnell ins Hintertreffen geraten würden.

Die Arbeitgeberattraktivität ist das eine. Was haben Unternehmen sonst davon, den Wünschen ihrer Mitarbeitenden nachzukommen?

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