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Präsentation

Mehr als tausend Worte

Welche Faktoren des Präsentationsverhaltens erzielen bei den Zuhörern die größte Wirkung? Eine Präsentation lebt nicht alleine von perfektem Präsentationsmaterial. Viel überzeugender sind Faktoren wie Mimik, Gestik und Stimme des Präsentierenden. Lesen Sie, wie Sie diese Aspekte effektiv bei Ihrer Präsentation einsetzen können.
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In jüngster Zeit hat sich der Schwerpunkt der Behandlung des Themas Präsentation eher auf die technischen Aspekte der Erstellung perfekter Präsentationsunterlagen verschoben. Die heute fast grenzenlosen technischen Möglichkeiten einer PC-gestützten Präsentation verführen leicht dazu, sich bei der Vorbereitung einer Präsentation eher auf die Gestaltung der Charts zu konzentrieren und anderen wichtigen Aspekten der Präsentation weniger Beachtung zu schenken.

Verbale, paraverbale und nonverbale Signale sind für das Zustandekommen des Eindrucks, den die Zuhörer von einer Präsentation haben, unterschiedlich stark wirksam. Aus vielen Untersuchungen ist bekannt, dass die Wirkung einer Präsentation zu circa 55 Prozent aus nonverbalen Anteilen der Kommunikation resultiert. Die aussagefähigsten Körperteile sind dabei die Hände und das Gesicht. Die paraverbalen Anteile wirken zu circa 30 Prozent und die verbalinhaltlichen Anteile der Kommunikation dagegen nur zu circa 15 Prozent. Demnach sind die paraverbalen und nonverbalen Aspekte einer Präsentation erfolgsentscheidend.
Nonverbales Präsentationsverhalten

Im Bereich des nonverbalen Verhaltens ist der Blickkontakt, die Gestik und die Mimik von besonderer Bedeutung. Der Blickkontakt ist das wichtigste nonverbale Signal. Wird der Blickkontakt vermieden, so wird dies von den Zuhörern in der Regel als ein Zeichen für die Unsicherheit des Präsentierenden gewertet. Werden alle oder einzelne Zuhörer nicht angeschaut, so fühlen diese sich weniger oder gar nicht angesprochen. Der gleichmäßigen Verteilung des Blickkontaktes während des Vortrages kommt daher eine zentrale Bedeutung zu.
Autor(en): Eberhardt Hofmann
Quelle: management&training 10/02, Oktober 2002, Seite 40-41
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