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Planspiele

Lernen mit Spaßfaktor

Spielerisch ausprobieren und Fehler machen dürfen, heißt das große Versprechen, das Planspiele ihren Anwendern geben. Da das Ganze nicht nur Spaß macht, sondern auch für besonders intensive und nachhaltige Lernerfahrungen sorgt, gelten Planspiele mittlerweile als attraktive Alternative zu klassischen Seminaren.
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Planspiele, oder auch so genannte Business-Simulationen, haben ein einfaches, aber geniales Prinzip: Sie kopieren die Realität, vereinfachen komplexe Zusammenhänge und erlauben dem Spieler, Dinge gefahrlos auszuprobieren.

Die Abbildung von komplexen Unternehmensaufgaben oder einzelnen Teilbereichen wird häufig am Computer umgesetzt, es gibt aber auch Planspiele, die ganz auf EDV-Einsatz verzichten. In beiden Fällen liegt der Reiz der Methode darin, dass die durch Entscheidungen bewirkten Effekte wie im Zeitraffer sichtbar werden. So erhält der Lernende unmittelbar Rückmeldung darüber, was richtig war und was falsch.

'Lernen funktioniert immer durch Rückmeldung. Je geringer der zeitliche Abstand zwischen Handlung und Feedback ist, desto größer ist der Lerneffekt', erklärt Thomas Mayer, Trainer und Senior Consultant bei der Lufthansa School of Business, und dort verantwortlich für den Bereich Planspiele, den lernpsychologischen Hintergrund. Mit Hilfe von Planspielen gelinge es, diesen Feedbackprozess zu verstärken und zeitlich deutlich zu verkürzen.

Ein weiteres Argument dafür, dass Planspiele ein ungeheures Lernpotenzial eröffnen, liefert die oft überschwängliche Begeisterung derjenigen, die an einem Planspiel teilgenommen haben. Während in der klassischen Seminarsituation selbst eifrigste Teilnehmer auf Dauer ihren Schwung verlieren, hält das spielerische Herangehen sowie der Spaß am (Plan-) Spiel das Energie- und Aktivierungsniveau deutlich höher. Thomas Mayer: 'Sind die Teilnehmer erst einmal in den Spielablauf eingetaucht, ist ihre Motivation kaum zu bremsen. Oft sitzen die Gruppen bis in den späten Abend hinein zusammen um weiter zu arbeiten, obwohl der offizielle Teil längst beendet ist.'
Autor(en): Michael Gestmann
Quelle: management&training 10/01, Oktober 2001, Seite 34-35
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