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Mitarbeiterbindung
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Mehrheit der Beschäftigten ist unzufrieden

Aufgrund des digitalen und flexiblen Arbeitens im Homeoffice und aktueller Krisen, wie die steigende Inflationsrate und die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, zeichnet sich ein fundamentaler Erosionsprozess in Sachen Bindung zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen ab.

Aufgrund des digitalen und flexiblen Arbeitens im Homeoffice und aktueller Krisen, wie die steigende Inflationsrate und die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, zeichnet sich ein fundamentaler Erosionsprozess in Sachen Bindung zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen ab. Viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber machen größtenteils nicht genug und nicht das Richtige, um ihre Angestellten an sich zu binden. Dies geht aus einer Studie von PAWLIK Consultants in Zusammenarbeit mit dem rheingold Institut hervor. Im Rahmen der Studie wurden tiefenpsychologische Interviews mit 40 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen durchgeführt.

60% der Beschäftigten sind mit den Bindungsangeboten ihrer Unternehmen nicht zufrieden.

Die Erkenntnisse dieser Interviews wurden mithilfe einer quantitativen Umfrage unter 1.028 Angestellten repräsentativ überprüft. Demnach sind 60 Prozent der Beschäftigten mit den Bindungsangeboten ihrer Unternehmen nicht zufrieden. Jeder Dritte (35 Prozent) sieht kein Angebot, und nur jeder Sechste (16 Prozent) findet die Bindungsmaßnahmen genau richtig. Die Auswertung der Interviews zeigt außerdem, dass die Unzufriedenheit mit der gewünschten Bleibedauer der Beschäftigten in den Unternehmen korreliert. Mehr als jeder Dritte (39 Prozent) ist offen für den Wechsel oder hat sich sogar schon dazu entschlossen. Wer überlegt, zu kündigen, oder innerlich gekündigt hat, empfindet also oftmals, dass seine Arbeitgeberin oder sein Arbeitgeber nichts, zu wenig oder das Falsche für die Bindung tut. Doch wie können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Bindung zu ihren Mitarbeitenden stärken? Laut Studie gibt es sechs Bindungsfaktoren, die Unternehmen stets im Blick behalten sollten: Für die meisten Beschäftigten (68 Prozent) hat der Werkstolz, der durch einen eigenverantwortlichen Gestaltungsbereich entsteht, eine besonders starke Bindungsfunktion.

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An zweiter Stelle folgt Flexibilität im Job: Für zwei Drittel ist sie sehr bedeutend, da sie die Vereinbarkeit von privaten Interessen und Beruf sicherstellt. Der Teambezug schließt sich an dritter Stelle an: 58 Prozent ist die Zugehörigkeit und Einbindung in ein soziales Gefüge sehr wichtig, da dies ein Wir-Gefühl erzeugt. Wertschätzung befindet sich an vierter Stelle und spielt für 53 Prozent der Beschäftigten eine bedeutende Rolle, wenn es um die Bindung zu ihren Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern geht. Eine bestimmte Mission im Unternehmen zu haben und ein Ziel zu verfolgen, folgt mit 51 Prozent an fünfter Stelle. Bei dem sechsten und letzten Punkt handelt es sich um die individuelle Förderung innerhalb eines Unternehmens. Für knapp die Hälfte der Beschäftigten trägt die persönliche Entwicklung verstärkt zur Unternehmensbindung bei.

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