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Interaktion durch Tools

Innovativ präsentieren

Präsentationen sind oft vor allem eines: langweilig. Das liegt zumeist daran, dass viele Referenten ihre Vorträge von Folie A bis Folie Z durchplanen und dann nur noch ihr Programm abspulen. Neue Präsentationstools wie interaktive Whiteboards schützen Vortragende – und insbesondere deren Zuhörer – davor, in einen monotonen Monolog zu verfallen.

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Der Vortragende steht einige Meter vom Laptop entfernt, in der Hand hält er einen Presenter, eine kleine Fernsteuerung, mit dem er sich durch die PowerPoint-Präsentation klickt. Folie, für Folie, für Folie spult er das Programm ab. Außerplanmäßige Inhalte – etwa eine Grafik, um einen Punkt zu verdeutlichen, der Fragen aufwirft – sind nicht eingeplant. 'Fragen bitte am Ende des Vortrags', lautet die Ansage. Zurücklehnen, Augen schließen – und weiter geht die Folien-Fahrt.

So ähnlich laufen viele Präsentationen ab. Die – wenig überraschende – Folge beschreibt eine Studie, für die das Hamburger Institut praesentarium 5.000 deutsche Manager befragt hat. Diese finden vier von fünf Vorträgen in ihrer Firma langweilig, lediglich jeden siebten beschreiben sie als zielführend, gerade einmal vier Prozent als begeisternd. Kein Wunder, dass in der Businesswelt Slogans wie 'Death by Powerpoint' oder 'Tod durch Technik' die Runde machen, wenn über Präsentationen geredet wird.

Dabei kann Technik und Software Vorträge sogar sehr beleben. Wenn die Technik modern ist, die Software aktuell – und wenn der Präsentator beides zu bedienen weiß. Wie innovativ und gleichsam inspirierend technikgestütztes Präsentieren unter diesen Bedingungen sein kann, lässt sich derzeit interessanterweise vor allem in Schulen beobachten. Denn die waren die ersten, die in Klassenräumen den State of the Art der Präsentationstechnik installiert haben – interaktive Whiteboards.

Bei diesen handelt es sich um eine Kombination aus Nahdistanzbeamer und Sensor. Je nach Hersteller werden Eingaben – mit dem Finger oder einem speziellen elektronischen Stift – unterschiedlich erfasst, etwa durch elektrische Signale oder durch Berührung. Neuere Modelle funktionieren wie ein großes Smartphone: Ihr kapazitiver Bildschirm ist Präsentationsfläche und Bedienelement in einem.

Extras:

  • Von Scribbeln über Grafik bis Web Content: Sechs Gestaltungselemente für Whitebard-Präsentationen
  • Service: Kurzrezensionen zweier Bücher über Bildsprache und Whiteboards, Hinweise auf drei Webseiten mit weiterführenden Informationen

Autor(en): Peter Kürsteiner
Quelle: managerSeminare 175, Oktober 2012, Seite 48 - 51 , 13779 Zeichen

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