Henning Beck in Characters
Henning Beck in Characters

'Handle so, dass du in der Rückschau immer sagen kannst, dass du dein Bestes gegeben hast.'

Henning Beck vermittelt als Neurowissenschaftler in Vorträgen und Seminaren Wissen rund um das Gehirn. Nicht zuletzt treibt ihn die Frage um, was uns Menschen von Künstlicher Intelligenz unterscheidet. Im Interview erklärt er, welche berufliche Herausforderung ihn reizen würde, was er niemals verpasst und was er auch mal werden wollte.

Meine beruflichen Stationen:Nach meinem Biochemie-Diplom in Tübingen promovierte ich dort im Fach Neurowissenschaften und ging anschließend für ein Jahr nach Berkeley. Seit ich sinnvoll sprechen kann (also ab meinem vierten Lebensjahr), halte ich mit Begeisterung Vorträge. Mein zweites Standbein: Präsentationen, auch virtuell in 3-D, zu entwickeln, um Menschen zu faszinieren.
Das wollte ich auch mal werden:Mit fünf: LKW-Fahrer. Dann irgendwas mit Biologie. Als ich den Film „Matrix“ sah, wusste ich: Ich muss so etwas bauen, stellte aber schnell fest: Das ist gar nicht so einfach. So bin ich in der Neurowissenschaft hängen geblieben, das ist kompliziert genug.
Diese berufliche Herausforderung würde mich reizen:Ich würde gern mal bei einer richtig großen Werbekampagne mitwirken.
Wen ich gern beraten oder trainieren würde:Ich würde gerne Spitzensportler wie Jan Frodeno, Alexander Zverev oder Lennard Kämna mit mentalen Techniken unterstützen.
Mein Arbeitsplatz ist:Wo ich wach und klar denken kann. Das ist meistens auf dem Rennrad der Fall. Am Schreibtisch sitze ich eigentlich nur, um meine Gedanken zu erledigen. Aber die eigentliche Arbeit ist da schon längst erfolgt.
Ich verpasse niemals:Die neueste Folge der „Drei Fragezeichen“.
Als Nächstes lerne ich:Wie man einen Bumerang so wirft, dass man ihn nach vier Sekunden wieder fängt. Und Japanisch.
So muss eine Führungskraft sein, damit ich ihr folgen würde:Ich folge niemandem. Aber frei nach E. M. Kelly („Ein Boss sagt ‚Go‘, ein Leader sagt ‚Let’s Go‘ “) gehe ich mit jedem überall hin, den man nicht bremsen muss in dem, was er tut. Der fair und offen kommuniziert und das Beste aus allen Teammitgliedern herausholen will, um eine gemeinsame Vision zu erreichen.
Mein Arbeitsmotto:Handle so, dass du in der Rückschau immer sagen kannst, dass du dein Bestes gegeben hast.
Diese Diskussion über die Arbeitswelt regt mich auf:Der Messbarkeitswahn durch die Digitalisierung. Alles muss irgendwie in Kennzahlen gepackt werden. Dabei sind viele Dinge im Leben gar nicht messbar, aber wichtiger denn je: Wissen, Ideen, Begeisterung, Motivation, Charisma.
Kontakt zu Henning Beck: www.henning-beck.com
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