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HR-KI unter der Lupe

​Künstliche Intelligenz ist manchmal gar nicht so intelligent. Im Gegenteil: Je nachdem, mit welchen Daten aus der Vergangenheit ein Algorithmus gefüttert wird, können beim Einsatz von KI auch unfaire und unzuverlässige Szenarien herauskommen. Weil dies nicht zuletzt beim KI-Einsatz im Personalmanagement problematisch ist, widmet sich seit einigen Monaten das Forschungsprojekt „ExamAI – KI Testing & Auditing“ unter anderem der Erforschung von KI-Anwendungen in diesem Sektor. Genauer gesagt, geht es in dem unter Leitung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) stehenden Projekt darum, Anforderungen an wirkungsvolle Test- und Auditverfahren für KI zu beschreiben und Vorschläge für deren Implementierung zu entwickeln. Nun haben die Forscher erste Zwischenergebnisse ihrer Arbeit vorgelegt – darunter eine Publikation, die sich um „KI-Systeme im Personal- und Talentmanagement“ dreht (zu finden unter:
testing-ai.gi.de/fileadmin/PR/Testing-AI/ExamAI_Publikation_Anwendungsszenarien_KI_HR.pdf)
. Die dort beschriebenen Szenarien, einschließlich der aufgeworfenen Problem- und Fragestellungen, sollen die Basis für weitere Untersuchungen und Diskussionen bieten, um die Gefahren von Ungleichbehandlungen, Sicherheitsrisiken und Rechtsverstößen bei der Anwendung von KI im Personalbereich einzudämmen. Andere Experten und Expertinnen, aber auch Betroffene sowie die interessierte Fachöffentlichkeit sind ausdrücklich dazu aufgefordert, sich an dem Open-Science-Projekt zu beteiligen und in den Austausch mit den Forschern zu treten.

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 274, Januar 2021
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