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Die gestörte Arbeitswelt
Die gestörte Arbeitswelt

Zurück zur Konzentration

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Sie klingt anstrengend und trocken – und ist dabei die vielleicht am meisten unterschätzte Superkraft des Gehirns: Konzentration. Die Voraussetzung für mentale Höchstleistungen wird in der modernen Arbeitswelt jedoch durch ständige Störungen und kurze Takte regelrecht verhindert. Neurologe Volker Busch zeigt, wie Unternehmen die Fähigkeit zum Fokussieren wieder fördern können.

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Mentaler Scheinwerfer: Warum es so wichtig ist, dass wir unsere Aufmerksamkeit bündeln können

ADHS für alle: Wie die (digitale) Arbeitswelt durch Störung und Reizüberflutung Konzentration verhindert

Format fürs Fokussieren: Wodurch ein strukturierter Wiedereinstieg ins konzentrierte Arbeiten gelingen kann

Synchronisierte Schwingung: Was im Gehirn passiert, wenn wir uns erfolgreich konzentrieren

Akkord und Intermezzo: Wie sich die knappe Ressource Aufmerksamkeit dauerhaft nutzen lässt


Cover managerSeminare 289 vom 25.03.2022Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 289

Welche Faktoren sind wesentlich für den beruflichen Erfolg? Mentale Stärke? Emotionale Intelligenz? Beide Faktoren belegen in Umfragen regelmäßig die Spitzenplätze. Beide gehören auch zu den Wünschen, die Mitarbeitende, Unternehmer und Unternehmerinnen in Seminaren und Coachings für ihre persönliche Weiterentwicklung am häufigsten nennen. Dagegen bleibt jener Geisteszustand meist unerwähnt, der geistige Leistungserfolge erst möglich macht. Die Rede ist von der Konzentration. Sie befähigt uns zu genauem Denken und logischem Schlussfolgern. Sie erlaubt es uns, Handlungspläne diszipliniert umzusetzen und Ziele zu erreichen. Und nicht zuletzt eröffnet sie uns die Möglichkeit, uns in andere Menschen hineinzuversetzen und ihre Absichten nachzuvollziehen.

Doch so essenziell die Konzentration für unsere tägliche Arbeit ist, so wenig glanzvoll ist ihr Image. Hand aufs Hirn: Wir assoziieren mit dem Begriff doch überwiegend unangenehme Schreibtisch-Dinge, angefangen von zähen Zoom-Konferenzen, denen wir aufmerksam folgen sollen, bis hin zu leidigen Steuererklärungen, die dringend erledigt werden müss(t)en. Auch sonst wird Konzentration als anstrengend erlebt. Jeder kennt aus eigener Erfahrung die Mühen, die es kostet, sie herzustellen – und sie zu halten.

Und dennoch geht kaum etwas Anspruchsvolles ohne sie. In Anlehnung an das juristische Prinzip der „Conditio sine qua non“ bezeichnen wir in der Lern- und Leistungspsychologie die Konzentration als eine der Bedingungen, ohne die es zu keiner höheren Erkenntnis oder tieferen Einsicht kommt. Das macht die Konzentration zu einer wahren Superkraft unseres Gehirns: kraftzehrend zwar und daher unbeliebt, aber für die meisten geistigen Prozesse schlicht unverzichtbar.

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