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Altersdiskriminierung in Unternehmen

Wenn Ältere ihr Wissen nicht weitergeben

Wissen, vor allem das älterer Mitarbeitender, die zahlreiche Erkenntnisse und Erfahrungen mitbringen, stellt in jedem Unternehmen eine wichtige Ressource dar. Deshalb ist Altersdiskriminierung laut eines Forschungsteams der Arbeits- und Organisationspsychologie an der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen nicht nur für die Betroffenen selbst belastend, sondern kann sich sogar negativ auf den Unternehmenserfolg auswirken. Anhand zweier Untersuchungen mit knapp 600 Beschäftigten stellten die Forschenden rund um Ulrike Fasbender, Psychologin und Studienleiterin, fest: Wer sich wegen des eigenen Alters diskriminiert fühlt, hat eine geringere Selbstwirksamkeitserwartung und teilt infolgedessen sein Wissen zu selten mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen. So geht in den Unternehmen nicht nur Wissen verloren, sondern den jüngeren Beschäftigten wird auch eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung genommen, kommentiert Studienleiterin Fasbender. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des bevorstehenden Eintritts der Babyboomer in den Ruhestand sei deshalb die Bekämpfung von (Alters-)Diskriminierung in den Unternehmen extrem wichtig. 

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 277, April 2021
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