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Zukunft Personal: Mit drei Ps zum Erfolg

Promis, Preise, Premieren – wollte man die Messe Zukunft Personal, die Mitte Oktober in Köln stattgefunden hat, auf drei Worte reduzieren, wären es wohl diese. Die drei Ps waren die Erfolgsformel, auf die der Veranstalter spring Messe Management ganz offensichtlich gesetzt hatte.

Tête statt Thema – der Promi-Faktor scheint nicht nur im Fernsehen zu ziehen. Auch die Personalfachmesse setzte auf die Kraft der Köpfe. Zum Beispiel auf Frank Schirrmacher, den Mitherausgeber der FAZ. Seine Themen – die Revolutionen durch den Demografiewandel und das Internetzeitalter – passten durchaus zur Zielgruppe Personaler. Inhaltlich hätte seine Keynote für das Publikum aber ebenso tiefgehender wie differenzierter ausfallen dürfen.

Promi bekommt Preis: Besuchertechnisch hätte diese Kombination besonders ziehen müssen. Doch im Fall des 'Leonardo – European Corporate Learning Award' ging sie nicht ganz auf. Der Preisträger Jacques Delors erschien erst gar nicht, und seine aufgezeichnete Dankesrede auf Französisch wollten dann doch nicht so viele hören. Selbst seinem Laudator Hans-Dietrich Genscher gingen zwischenzeitlich einige Zuhörer verloren: Zu weitschweifig waren die Ausführungen, zu weit weg vom eigentlichen Thema Corporate Learning. Schade für die Premiere.

Premiere feierte indes noch ein anderer Award: Der Internationale Deutsche Trainingspreis hat zwar schon Tradition, zum ersten Mal jedoch wurde er im Rahmen der Zukunft Personal verliehen und stärkte damit den Weiterbildungsbereich. Eben diesem Zweck diente eine weitere Premiere: Der Kongress 'Professional Learning Europe' sollte dafür sorgen, dass sich die E-Learning-Anbieter auf der Personalermesse heimischer fühlen. Das gelang.

Promis, Preise, Premieren – trotz kleinerer Pannen ging die Erfolgsstrategie der Messemacher auf: Erneut hat die Zukunft Personal ihre eigenen Rekorde schlagen können – und bewiesen: Sie ist die größte HR-Messe Europas. Ob der Erfolg tatsächlich auf prominente Referenten, mehr Preisvergaben und neue Events zurückzuführen ist, bleibt natürlich dahingestellt.

Dass die Messen generell hart aber herzlich um ihre Zielgruppen – Aussteller wie Besucher – kämpfen, bewies ein Plakat der Messe Karlsruhe, das am Kölner Messegelände aufgestellt war. Versehen mit dem Spruch ' ... nicht Böse sein! Wir sind die Nummer 1' wurde die Learntec beworben. Insider konnten schmunzeln: Angespielt wurde damit zum einen auf das MMB-Learning Delphi, eine Befragung von Lernexperten, die der Learntec für das Thema E-Learning nach wie vor das größte Marketingpotenzial bescheinigt hatte. Angespielt wurde zum anderen auf Gerald Böse. Der war Geschäftsführer der Messe Karlsruhe, bevor er nach Köln wechselte. Spring-Messe-Management-Geschäftsführer Alexander Petsch lachte herzlich über die Guerillamarketingmaßnahme. Zumal sie am falschen Eingang platziert war ...

Autor(en): (Nicole Bußmann)


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