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Planspiel: Projektmanager schmieden Urlaubspläne

Die Simulation ProjectLife will Regeln und Fallstricke im Projektmanagement anhand eines Beispielprojekts ganz praktisch vermitteln – Zeitdruck, Papierkram und Hurrikan inklusive. Weiße Strände, Palmen, türkisfarbenes Wasser: Solch ein Urlaubsambiente lässt keinen kalt. Deshalb war es für Roland Dörr nur logisch, eine Ferienanlage in der Karibik in den Mittelpunkt  seiner Projektmanagement-Simulation ProjectLife zu stellen, die im März 2010 erstmals bei der Grundig-Akademie, Nürnberg, startet. „Wir haben ein Szenario gesucht, das jeden gleichermaßen anspricht“, meint der Trainer, der die Projektmanagement-Schulung gemeinsam mit Ralf Friedrich und Jean-Pierre Lhomme entwickelt hat.

Know-how aus der Karibik

Ziel des Trainings ist es, erfahrenen Projektmanagern Tools und Techniken für ein modernes Projektmanagement nach dem PMI-Prozessmodell PMBOK zu vermitteln. Und zwar durch learning by doing: An den vier Workshop-Tagen planen und bauen die Teilnehmer den besagten Ferienclub in der Karibik. Dabei durchlaufen sie alle Phasen des PMI-Modells von der Erstellung des Business Case über die Durchführung bis hin zum Projektcontrolling.

Planung in Echtzeit, Umsetzung im Zeitraffer

Zum Einstieg in ihre Trainingsaufgabe erhalten die vier- bis fünfköpfigen Teams eine Informationsmappe, aus der sie unter anderem erfahren, dass die Idee des neuen Clubs im auftraggebenden Touristikkonzern intern umstritten und die Finanzierung noch nicht gesichert ist. Mit dem Input gilt es also zunächst zu rechnen, zu präsentieren und zu argumentieren. Sind die Sponsoren – sprich: Trainer – überzeugt, startet die Planung: Die Teilnehmer erstellen einen vollständigen Projektmanagement-Plan mit allen relevanten Baselines, der insbesondere für die Durchführungsphase am dritten Workshop-Tag verbindlich ist.

Um die gesamte Bauphase hier unterzubringen, haben die Trainer kräftig an der Uhr gedreht: Eine Minute in der Simulation steht für einen Projekttag. Bis zur Inbetriebnahme des Clubs haben die Teilnehmer nun drei Simulationsphasen von je 90 Minuten, also rund neun Monate, Zeit. Und die drängt, wie im echten Projektleben. Denn die Projektmanager müssen nicht nur Baumaterial bestellen, maßstabsgetreue Bauzeichnungen anfertigen und ein Modell aus Papier zuschneiden, kleben und bemalen, sondern auch Personal rekrutieren und Marketingmaßnahmen für die Eröffnung in Auftrag geben. Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen sogenannte Event-Cards, die für die Projektmanager beispielsweise einen Hurrikan bereithalten.

Erlebte Projekterfahrung

Nach jeder Phase wird die Uhr angehalten, die Teams müssen in Echtzeit einen Statusbericht – also den Vergleich zwischen Planvorgaben und Ist-Zustand – abgeben. Zusätzlich muss die Projektleitung an das nächste Teammitglied übergeben werden, mitsamt den bisher archivierten Genehmigungen, Formularen, Templates und Berichten. 'So haben wir eine reale Projektüberwachung', erklärt Trainer Dörr. Und nebenbei wird die Bedeutung einer vollständigen Dokumentation vermittelt. Denn auch im sonnigsten Urlaubsparadies gelten strenge Projektmanagement-Regeln.
Das Training kostet an der Grundig-Akademie 1.560 Euro.

Autor(en): (Sylvia Lipkowski)

Weitere Infos zum Workshop bei:
roland.doerr@t-online.de


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