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Das GSA-Prinzip: Wachstum durch Austausch

Bei ihrer Gründung im Herbst 2005 wurde die German Speakers Association (GSA) allerorts belächelt: Es brauche nicht noch einen Verein, der Weiterbildungsmarkt habe bereits genug Verbände, für einen weiteren sei kein Platz. Von Aussagen dieser Art ließen sich die Gründer der GSA, Claudia und Siegfried Haider, nicht schrecken. Zu sehr waren sie überzeugt von ihrem Vorbild: der National Speakers Association in den USA und deren Credo 'Wachstum durch Austausch'. Sie sollten recht behalten: Vier Jahre nach der Gründung zählt der Verband 420 Mitglieder und ist weiter auf Wachstumskurs. Zu ihrer diesjährigen Jahrestagung, der Convention in Mannheim, kamen 300 Speaker, Trainer und Referenten – sold out. Ausgebucht war sogar der Gala-Abend, der neben dem Networking vor allem den Ehrungen von Kollegen dient.

Dieses Anerkennen der Leistungen der anderen ist ein Prinzip der GSA. Ein weiteres ist die Bereitschaft, Ideen auszutauschen, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu empfehlen und gemeinsam Markt zu machen. Beide Prinzipien gehen auf. Sogar mit internationaler Beteiligung. Kein anderer Kongress der Weiterbildungsbranche ist so international wie die GSA-Conventions. So reiste dieses Jahr Lindsay Adams, der Präsident des Dachverbandes Global Speakers Federation, eigens aus Australien an. Aus den USA kam der Gitarre spielende Keynote-Speaker Mike Rayburn, der regelmäßig die Carnegie-Hall in Manhattan füllt. Und Steve Barnett aus Südafrika hatte direkt im Anschluss einen Auftritt im Londoner Wembley Stadion. Kaum zu glauben: Trotz ihrer Berühmtheit trug jeder dieser Referenten Anreise- wie Übernachtungskosten selbst. In fester Überzeugung, dass der Austausch beflügelt und der Kuchen dadurch größer, nicht kleiner wird.

So viel internationale Unterstützung, so viel Commitment dürfte andere Verbände neidvoll blicken lassen. Zum Beispiel den BDVT, Berufsverband für Trainer, Berater und Coachs. Der älteste Trainerverband hat in den vergangenen Jahren massiv Mitglieder verloren. Von einst nahezu 1.500 Mitte der Neunziger auf 1.100 im Jahr 2001 landete er bei rund 650 Mitgliedern in den vergangenen vier Jahren. Aktuell zählt er 670 Mitglieder. Eine Mitgliederzahl, die die GSA mindestens auch erreichen will. Der neue Präsident Lothar Seiwert will den Verband zu der zweitgrößten Speakerorganisation nach der amerikanischen Mutter machen. Zu diesem Zweck gibt es ein neues Mitglieder-werben-Mitglieder-Programm, 'Speakers Recruitment' genannt, und, ganz GSA-like, einen neuen Wettbewerb, den 'Recruiter of the year'.
 
Wachsen will die GSA übrigens nicht, indem sie Verbänden wie dem BDVT Mitglieder abzieht. In Konkurrenz stehen die beiden Verbände nämlich nicht: Zahlreiche Mitglieder sind hier wie dort organisiert, da sich Ziele und Leistungen unterscheiden. Die GSA hat eine neue Zielgruppe als potenzielles Verbandsmitglied ins Visier genommen: die sogenannten Corporates, Personen aus Organisationen, die regelmäßig vortragen und daher von den Profi-Sprechern lernen wollen.

Autor(en): (Nicole Bußmann)


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