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Apps für Trainer: Spielerei oder Mehrwert?

Apps verhelfen Smartphones wie dem iPhone zu ihrer Funktionsvielfalt. Hinter dem Sammelbegriff verbirgt sich eine un-überschaubare Menge von teils simplen, manchmal erstaunlich raffinierten Anwendungen. Einige davon bieten Trainern und anderen Wissensarbeitern echten Mehrwert. Eine Umfrage unter Bloggern aus der Bildungsbranche zeigt, welche.

Interessante Apps für Trainer und andere Wissensarbeiter sind im Wust des immensen Angebots nicht leicht auszumachen. Ein flüchtiger Blick in Apples Online-Shop hilft da wenig: Hier finden sich allein in der Rubrik Produktivität mehr als 3.100 Apps, darunter ernst zu nehmende Tools wie die Zeitmanager, aber auch Spielereien wie eine digitale Wasserwage. Unter dem Stichwort Bildung werden sogar mehr als 12.000 Applikationen gelistet, die sich aber ebenfalls hinsichtlich Niveau und Zielgruppe sehr unterscheiden: Tierquiz-Spiele für Kinder stehen hier neben Vokabeltrainern oder Lernkarten-Tools.

Welche Apps aber bieten einen echten Mehrwert für Weiterbildner? Um diese Frage zu klären, hatten die E-Learning-Experten Andrea Back von der Universität St. Gallen und der Berater Jochen Robes im Mai 2010 zum mittlerweile 13. Wissenswert Blog Carnival aufgerufen. Damit waren interessierte Blogger und Blog-Leser aus den Bereichen E-Learning und (Weiter-)Bildung aufgefordert, die ihrer Ansicht nach besten 'Apps for Learning' zu küren. Aus den Ergebnissen lassen sich drei Schwerpunktthemen herausfiltern, für die Weiterbildner Apps nutzen.

1. Kommunikation

Zahlreiche Tools drehen sich – bei Smartphones wenig überraschend – um Kommunikation. So nennen gleich mehrere Beiträge verschiedene Twitter-Apps wie Echofon, Tweetdeck, Twittelator oder Simply Tweet. Auch dabei: Twitpic, über das sich Fotos über Twitter verbreiten lassen. Ebenfalls hoch im Kurs ist Skype. Der Internettelefondienst verfügt nicht nur über eine komfortable Chat-Funktion. Bei Gesprächen über Landesgrenzen hinweg kann er bares Geld sparen – vorausgesetzt, ein offener WLAN-Zugang ist in Reichweite. Ebenfalls genannt: Apps für die Social-Media-Portale Facebook und Xing.

2. Notizen und Zwischenspeicher

Wegen der kleinen Bildschirme eignen sich Smartphones kaum zur Produktion langer Texte. Wohl aber für Notizen. So heißt eine App, die spontane Ideen vor dem Vergessen bewahren soll. Interessant sind auch die Zwischenspeicher Read it later und Instapaper. Mit ihnen lassen sich lesenswerte Webseiten speichern, mit dem Handy synchronisieren und unterwegs lesen – auch ohne Internetverbindung. Das am häufigsten genannte Evernote verbindet beide Funktionen und ist Notizbuch und Zwischenlager für Web-Fundsachen zugleich. Ein reiner Datenspeicher hingegen ist Dropbox, mit dem sich Dokumente aller Art von Geräten aller Art speichern und tauschen lassen.

3. Organisation

Einen weiteren Schwerpunkt der laut Umfrage besten Apps bilden Tools wie Simple Task, ToDo oder Remember The Milk. Die Erinnerungsstützen helfen, Aufgaben und Termine zu verwalten, zu kategorisieren und nach Dringlichkeit zu ordnen. Lerntools im engeren Sinne wurden nur selten genannt, darunter Wikipanion und Wikihood, die auf die Datenbank von Wikipedia zurückgreifen. Ebenfalls eine echte Lern-App: das kostenlose Englisch-Wörterbuch dict.cc.

Autor(en): (Sascha Reimann)

Hier finden Sie alle Umfrageergebnisse ...


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