Politisches

Bundesarbeitsministerium fördert Frauenförderprojekte

Gleichstellen! Das fordern das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) – und haben deshalb im Januar 2010 den Startschuss für eine gleichlautende Kampagne gegeben, die die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt verbessern soll. Die Bundesinitiative will Projekte von Unternehmen, Verbänden und Bildungsträgern unterstützen, die den beruflichen Aufstieg von Frauen zum Ziel haben. Damit eine Maßnahme im Rahmen der Gleichstellungsinitiative gefördert werden kann, muss sie eines oder mehrere der folgenden Ziele verfolgen: Die eigenständige Existenz von Frauen sichern, die Aufstiegs- und Karrierechancen von Frauen befördern, eine bessere Beteiligung an betrieblicher Weiterbildung sichern, die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen verringern oder die Work-Life-Balance verbessern. Als förderfähige Maßnahmen gelten damit etwa Programme des Talent-Managements, flexible Arbeitszeitmodelle, Mentoring-Programme oder Führungskräfteseminare für Frauen. Jedes einzelne Projekt kann bis zu drei Jahre lang unterstützt werden, ein Höchstförderbetrag ist dabei nicht festgelegt. Die Bundesinitiative wird aus Mitteln des BMAS und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert, bis zum Projektende 2013 stehen 110 Millionen Euro zur Verfügung. Unternehmen und Bildungsdienstleister können ihre Bewerbungen – zunächst in Form einer Interessenbekundung – laufend bei der Regiestelle 'Bundesinitiative zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft' einreichen. Die nächste Projektrunde endet am 1. April 2010. Die Auswahl der Projekte erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren durch eine Steuerungsgruppe, die mit Vertretern des DGB, BDA und BMAS besetzt ist.
Autor(en): (com)
Quelle: Training aktuell 03/10, März 2010
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