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Die Arbeitswelt ist unterwegs

Studien zu dezentralem Arbeiten


Flexible Arbeitsmodelle sind nicht nur praktisch für die Beschäftigten, sondern können auch die Produktivität von Unternehmen steigern. Das ist das zentrale Ergebnis einer Regus-Studie. Der Bürodienstleister befragte 17.000 Unternehmen in 80 Ländern nach ihren Erfahrungen mit Telearbeit und variablen Arbeitszeitmodellen: Für rund die Hälfte der Firmen stehen flexible Arbeitszeiten mit einem Anstieg des Arbeitsoutputs in Verbindung. Insgesamt bieten drei Viertel der Firmen den Angestellten bereits flexible Arbeitszeiten an. Eine wichtige Rolle bei der Flexibilisierung der Arbeitswelt spielen neue Technologien. In einer Studie des britischen Softwareunternehmens Sage, die es in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut smart research durchgeführt hat, bezeichnen die meisten der 351 befragten Arbeitnehmer neue Technologien, die den nahtlosen mobilen Zugriff auf Unternehmensdaten ermöglichen, oder Social-Media-Plattformen als Erfolgsfaktor für zukünftige Jobs. Peter Dewald, Geschäftsführer der Sage Software GmbH, kommentiert die Ergebnisse mit einer konkreten Forderung: 'Firmen müssen bereit sein, andere Formen der Arbeitsorganisation einzuführen und Technologien bereitzustellen, die solche Arbeitsweisen möglich machen.' Die Umfrage zeigt auch, dass mittlerweile jeder dritte Befragte nach Feierabend oder an Wochenenden arbeitet. Der Trend geht eindeutig zu einer Vermischung von Freizeit und Beruf.

Autor(en): (ena)


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