Leser- und Pressestimmen
Die Frage wird spätestens dann akut, wenn die Controller nach dem messbaren Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen fragen. 'Ja, was hat den das gebracht?' Das von der Autorin vorgelegte Werk ist keine Anleitung zur Quantifizierung von Lernerfolg, sondern ein Konzept zur Verbesserung von Transfer an Wissen und Verhalten. Es handelt sich um ein hervorragendes Buch, von dem auch erfahrene Praktiker profitieren können. Ob auf der Trainer-Seite oder in Personalreferaten.
Rezension in GfPMagazin, Ausg. Dezember 2009
Das Buch begnügt sich nicht mit der zusammenhanglosen Aneinanderreihung von Nice-to-haves, sondern spitzt das Thema durchaus zu auf die wesentlichen 4 Elemente des Praxistransfers, zu denen geeignete Maßnahmen miteinander verknüpft werden sollen: Zu den 4 Phasen des Lernzyklusses Erhalt oder Aktivierung von Wissen, experimentierendes Umsetzen, Reflexion der Auswirkungen und Planung der Schritte basierend auf diesen Erkenntnissen. In allen Phasen sollen Maßnahmen konsequent eingefordert und durch Maßnahmen gefordert und gefördert werden. Marit Alke beschreibt hierzu die Zweckmäßigkeit und das Vorgehen bei der kollegialen Beratung ebenso wie Transferzirkel, Transfercoaching, Verhaltensplanspiele oder Open-Space.
Das Buch ist sowohl für interne wie externe Personalentwickler hilfreich und unterstützt die praxisorientierte Entwicklung von Weiterbildungsangeboten. Es bietet nicht den alleinigen Königsweg oder das Rezept nach dem Motto „man nehme“, sondern fordert auf sehr klärende und unterstützende Art den Leser/die Leserin je nach gewünschtem Lernziel und Thema, die sinnvollen Bausteine ihres Repertoires geschickt zu einem Konzept zu verknüpfen.
Michael Fischer, Rezensent für www.poko.de
Die Autorin Marit Alke behandelt eine Frage, welche jedem Trainer und jedem Personalentwickler sehr am Herzen liegen sollte: Wie gelingt der Wissenstransfer vom Seminar/Training in die alltägliche Praxis der Teilnehmer? Die schlechte Nachricht ist, dass auch Frau Alke nicht den Stein der Weisen zu dieser Frage gefunden hat. Die gute Nachricht jedoch ist, dass sie ein sehr strukturiertes, didaktisch gut aufbereitetes und praxistaugliches Buch zum Thema Lerntransfer geschrieben hat, was jeden Trainer und jede Trainerin anregen kann und sollte, seine/ihre eigene Seminarpraxis zu überdenken.
Was zeichnet das Buch nun konkret aus? Zuerst einmal unterstützt die Buchstruktur den Leser sehr beim Aufnehmen der angebotenen Ideen. Jedes Kapitel wird mit einer kleinen Übersicht der zentralen Inhalte begonnen und endet mit einer detaillierteren Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. So kann der Leser nach dem einmaligen Lesen des Buches jeder Zeit seine Erinnerung an den Inhalt schnell und effektiv auffrischen. Eingeteilt ist das Buch in drei große Teile mit jeweils mehreren Kapiteln: Der Konzeptteil, der Rollenteil und der Praxisteil. (...)
Mich hat das Buch auf jeden Fall sehr dazu angeregt, meine Trainings in Zukunft noch viel kritischer mit Blick auf den Transferteil hin zu entwickeln.
Jörg Middendorf, Rezensent für www.mwonline.de, drei von drei möglichen Sternen
(...) Die im ersten Teil aufgeführten Gründe für das Scheitern sind allesamt einleuchtend und würden wohl von jedem, sogar von Personalverantwortlichen, bejaht werden. Der innere Schweinehund, das Tagesgeschäft, Terminsachen und die Kollegen, die nicht so reagieren wie geplant. Alles gute Gründe, warum es nicht klappen kann mit dem Transfer. Ebenso einleuchtend sind Marit Alkes Grundideen von der geschickten Kombination der Lernelemente sowie ihre vier Bausteine des Transfererfolgs (innere Landkarten, Reflexion, Vernetzung, Begleitung). Einzig die Umsetzung und Evaluation der von ihr beschriebenen kombinierten Lernprozesse dürfte zu einigen Kontroversen führen. Denn hier wird deutlich, dieser Ansatz benötigt Zeit und individuelle Lösungen. Im kurz gehaltenen zweiten Teil zu den Rollen und Verantwortlichkeiten im Lernprozess werden die verschiedenen Konstellationen zwischen der PE-Abteilung, den Führungskräften, den Teilnehmern und dem Trainer untersucht. (...) Im dritten und umfangreichsten Teil liefert die Autorin anhand von drei Trainingskonzepten umsetzbare Praxishilfen mit Checklisten, Frageleitfäden und Arbeitsblättern. Hier ist alles sauber und ausführlich ausgearbeitet. Da könnte man gleich loslegen. Doch Vorsicht, damit wir nicht in die gleiche Trainingsfalle tappen und es uns so geht wie denjenigen, um die es in diesem Buch geht. Denn (Bücher-)Wissen ist noch lange nicht praxis-reflektiertes Können. Wer begleitet den 'Transfer-Trainer' bei seiner Umsetzung? Da helfen die vielen Praxisbeispiele und das umfangreiche Arbeitsmaterial alleine nicht, aber eine gute Unterstützung bieten sie allemal.
Andreas Thedorff in PersonalEntwickeln, März 2009
Die Antwort auf 'Die Weiterbildungslüge' – 'Weiterbildung bringt nichts, das Training verpufft, sobald die Teilnehmer den Seminarraum verlassen', so die launige
These des jüngst erschienenen Campus-Bestsellers 'Die Weiterbildungslüge'. Das im Bonner Verlag managerSeminare frisch veröffentlichte Werk 'Praxistransfer inklusive!' tritt den Beweis an, dass Führungs- und Kommunikationstrainings durchaus etwas bringen - nämlich dann, wenn Seminare geschickt mit geeigneten
'on-the-job'-Maßnahmen kombiniert werden. ...
Pressemitteilung Trainertreffen, November 2008
Ein Seminar ist dann erfolgreich, wenn die Teilnehmer im Arbeitsalltag das Gelernte umsetzen. Meist jedoch wird eine gezielte Transferunterstützung eher stiefmütterlich behandelt. Die Autorin arbeitet dafür Gründe heraus und entwickelt Ideen und Konzepte, wie das Training interaktiv gestaltet, der Praxistransfer vorbereitet und nachhaltig gewährleistet werden kann. Äußerst anschaulich argumentiert sie zunächst im Konzeptteil, wie mit kombinierten Lernprozessen die sozialen Kompetenzen zum Transfer des Gelernten gefördert werden können und beschreibt dann, welche Rollen und Anforderungen Trainer, Teilnehmer, Führungskräfte und PEler in diesen kombinierten Lernprozessen übernehmen sollten. Im Praxisteil werden anhand von drei Seminaren die Transfermaßnahmen verdeutlicht. Nicht nur, dass die Autorin praxisnahe Hilfestellung für den Transferprozess gibt, sie regt auf der Basis breit angelegter Methoden und Module auch zu dessen individuellen Gestaltung an.
Walter Braun in Rasche Nachrichten, 04/2008
Kombinierte Lernprozesse - darum geht es der Autorin in diesem massiven (400 Seiten) Buch. Dabei ist nicht die Kombination von verschiedenen meist computergestützten Medien gemeint wie beim sog. Blended Learning, sondern die Verbindung zwischen dem Lernen 'off the job' durch Seminar oder CBT und dem Lernen 'on the job' in Transferphasen. Mit einfachen Anstößen gibt sich Marit Alke dabei aber nicht zufrieden. Sie entwirft ein umfassendes Konzept zur tatsächlichen Verbindung dieser beiden Lernfelder und zum Aufbau der bisher etwas vernachlässigten Seite, den Transferphasen. (...) Über alle Teile des Buches finden sich Schaubilder und Tabellen zur Übersichtlichkeit sowie eine Menge von Arbeitsfragen, Musterbriefen, beispielhalfen Abläufen, Gesprächsleitfäden und ähnlichem. Dieser Praxisbezug ist eindeutig einer der Hauptvorzüge dieses Bandes. Wie auf dem Cover erwähnt, schreibt die Autorin im Hinblick auf Weiterbildungsmaßnahmen für den Aufbau sozialer Kompetenzen. Fachseminare und deren Praxistransfer stehen nicht im Fokus; die Problemlage des Transfers ist dort vielleicht auch nicht so hoch.
Insgesamt: 5 Sterne für eine umfassende und vorbildliche Behandlung der Thematik Praxistransfer... inklusive Hilfen für den Praxistransfer!
Benjamin Spring, Rezensent für www.amazon.de, fünf von fünf Sternen
Das Buch von Marit Alke bringt sehr gut auf den Punkt, warum zahlreiche Seminare heute in der Umsetzung des Gelernten scheitern und welches Umdenken in den Köpfen von Trainern, Auftraggebern und Teilnehmern stattfinden muss, damit der Lerntransfer funktioniert. Weg von Insellösungen und dem Denken in einzelnen Seminaren, hin zum Denken in Lernprozessen heißt eine markige Forderung der Autorin. Das Buch ist sehr fundiert und verständlich geschrieben. Es ist so aufgebaut, dass es zu jedem Kapitel eine Vorschau gibt und die Kernerkenntnisse auch nochmal am Ende zusammengefasst sind. Zwischendurch ist dieser Ansatz jedoch etwas ermüdend, weil die Informationen dann im Gesamtbuch sehr redundant sind. Anderseits werden dadurch die zentralen Gedanken und Empfehlungen der Autorin deutlich. Mir hat das Buch als Trainer sehr geholfen meine eigenen Gedanken und Erfahrungen zu sortieren und meinen eigenen Trainingsansatz sowohl zu reflektieren als auch zu präzisieren. (...)
Dr. Axel Koch, Rezensent für www.amazon.de, fünf von fünf Sternen
Schluss mit immer „effizienteren“ Seminaren, die wenig Lernerfolg haben! In diesem Buch findet jeder Bildungsprofi eine verständliche und inspirierende Erläuterung von wirkungsvollen, kombinierten Lernprozessen. Marit Alke gelingt es, in frischem Ton direkt umsetzbare Tipps und Empfehlungen für die Praxis zu liefern und dabei mit der Vorstellung aufzuräumen, dass innovatives Lernen elektronisch sein muss.
Thomas B. Mayer (Leading Skills, Management Development & Coaching)
Lerntransfer ist nicht einfach eine Option – sondern DER wichtigste Bestandteil des Trainings. Meine Kunden, Personalentwickler und Führungskräfte, wollen es deshalb genau wissen und erwarten von mir, dass komplexe Weiterbildungsthemen in nachhaltige Lernprozesse überführt werden. Dieses Buch gibt praxisnahe Hilfestellung und Ideen, wie wir Trainer diesen Anforderungen gerecht werden und Lernmethoden im Seminarraum und im Arbeitsalltag zu einem tragfähigen, modernen Didaktik-Konzept verknüpfen können.
Ursula Maile (Mailensteine, Management Training & Beratung)
Wie müssen Trainings gestaltet sein, damit sie wirklich nachhaltig etwas bewirken? Das Konzept, das in diesem Buch präsentiert wird, ist überzeugend und praxistauglich – und dabei angenehm zu lesen und gut durchdacht. Man spürt, dass die Autorin sich intensiv mit der Thematik der Sicherung des Lerntransfers auseinander gesetzt hat. Ich empfehle dieses Buch jedem Personalentwickler und jedem Trainer, der das Training sozialer Kompetenzen neu gestalten möchte - und dem es darauf ankommt, dass Lernen auch wirklich stattfindet.
Martin Köhler (pe werk, Personalentwicklung und Personal Coaching)