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Rezension: Coaching for Performance

John Whitmores Coaching-Klassiker wurde vollständig überarbeitet und mit neuen Kapiteln angereichert. Aufschlussreich wird darin beschrieben, wie aus dem Sport die Essenz des Coachings entstand: Timothy Gallwey, Pädagoge und Sportlehrer, verbesserte die Leistung von Sportlern, indem er sie dazu anregte, sich mit dem 'Inner Game', dem 'Gegner im Kopf', auseinanderzusetzen und so Ängste und Barrieren zu bearbeiten. Daraus entstand mit 'Inner Game of Work' die erste umfassende Coaching-Methode. Das Buch baut hierauf auf und vermittelt Theorie und Praxis des Coachings.

Wie können durch Coaching Bewusstsein, Verantwortung und der Glauben an sich selbst gestärkt werden? Einerseits durch Techniken wie offene Fragen und Visualisierung, andererseits durch eine Haltung, die an das Potenzial jedes Menschen glaubt, die eigenen Probleme lösen zu können. Mit Beispielen überwiegend aus dem Sport, etwa 'Wie kann ich meine Fitness verbessern?', wird gezeigt, mit welchen Fragen und Zielformulierungen die Motivation des Coachee, etwa das eigene Übergewicht zu reduzieren, gestärkt wird.

Whitmore betont, dass der Coach kein Problemlöser, Ratgeber, Lehrer oder Experte sei, sondern Resonanzboden und Unterstützer, der die Aufmerksamkeit gezielt auf wichtige Themen lenkt. Praktisch zeigt er, mit welchen Frageformen in welcher Reihen­folge vorgegangen wird und wie mit Körperreaktionen und latenten Gefühlen gearbeitet werden kann. Der Autor geht auch intensiv auf die psychologischen Wurzeln des Coachings ein. Neben der humanistischen Psychologie sieht er sich der Transpersonalen Psychologie­ verpflichtet, wie sie von Roberto Assagioli und C.G. Jung entwickelt wurde. Interessant ist sein Plädoyer, nicht nur emotionale, sondern auch spirituelle Intelligenz zu fördern. Gemeint ist damit das Bedürfnis, im Leben eine höhere Bedeutung und einen Sinn zu finden. Der Coach kann den Coachee dazu einladen, sein Leben als Entwicklungsreise zu betrachten und in jedem Problem kreatives Potenzial zu entdecken. Dies praktisch umzusetzen, erleichtert ein Leitfaden für geführte Fantasiereisen mit Anhaltspunkten für die Auswertung. Das Buch ist geprägt von der Euphorie und Heilserwartung der Pionierphase von Coaching, die inspiriert, hier und da aber auch schmunzeln lässt.

TA-Fazit: Ein immer noch spannender Klassiker! 

(Hubert Kuhn)

John Whitmore: Coaching for Performance, 222 S., Junfermann, Paderborn 2014, 22,90 Euro - Bestellmöglichkeit hier.


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