Die eigene Wirkung im Internet trainieren
Bisher kam das Interaktionsmodell S.C.I.L. vor allem im Seminarraum zum Einsatz. Dort sollte das Modell, das bis 2009 unter dem Namen synagement-Wirkungsmodell auf dem Markt war, helfen, die Wirkung von Menschen zu optimieren. Nun hat S.C.I.L.-Erfinder Andreas Bornhäußer das Konzept mit der Value Connect GmbH, Schwerte, auch als internetbasiertes Selbstcoaching umgesetzt.
Der Einstieg in das Programm, das 48 Coachingmodule à 45 Minuten umfasst, erfolgt über den schon bekannten S.C.I.L.-Online-Test. Das individuelle Wirkungsdiagramm, das dabei generiert wird, soll illustrieren, wie sich der Teilnehmer in der Interaktion mit anderen Menschen verhält: Ein Kreis- und ein Balkendiagramm zeigen, wie die 16 Faktoren, die dem Modell zufolge die Wirkung einer Person bestimmen, bei der Testperson ausgeprägt sind. Die Faktoren sind zu vier großen Bereichen geclustert:
- Sensus mit den Faktoren innere Präsenz, innere Überzeugung, Prozessorientierung, Emotionalität.
- Corpus – körperliches Erscheinungsbild, Gestik, Mimik, körperliche Präsenz.
- Intellektus – Zielorientierung, Strukturiertheit, Analytik, Sachlichkeit.
- Lingua – Stimme, Artikulation, Beredsamkeit, Bildhaftigkeit.
Nach der Analyse stellt das Tool ein Coachingprogramm zusammen, das die wenig ausgeprägten Faktoren gezielt trainiert – im Bereich Artikulation z.B. durch Demonstrationen professioneller Sprecher und durch interaktive Sprechübungen, die zur Selbstkontrolle per Computer aufgenommen werden.
(lis)
Training aktuell, Heft 12/10 vom 29.11.2010 (1529 Zeichen)
Das Programm kostet in der Einführungsphase, die bis Dezember 2011 dauern wird, 290 Euro. Weitere Informationen per E-Mail:
okcoaching@value-connect.de