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Tschüss USP!

Trainingsspitzen

Viele Trainer sind einem Mythos aufgesessen: Sie glauben, dass sie ihren Kunden etwas Außergewöhnliches, Extraordinäres, nie Dagewesenes bieten müssen. Einen echten USP eben. Aber ist den Kunden das überhaupt wichtig? Nein, meint Marketingexpertin Kerstin Boll und räumt mit falschen Annahmen auf, die über den USP kursieren.

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Das Gute am Internet ist ja, dass jeder publizieren darf. Das Schlechte ist, dass dadurch jede Menge ungeprüfter Behauptungen oder aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen durch das Netz geistern. Sie kennen das sicherlich aus der Weiterbildung. Aber auch das Marketing bleibt nicht verschont.

Einer meiner 'Lieblinge' ist der USP, also der einzigartige Verkaufsvorteil, den jeder von uns haben soll. Angeblich. Im ursprünglichen Sinne meint USP einen Vorteil, der sich direkt aus Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung ableitet. Er soll für Ihre Kunden wahrnehmbar und wichtig sein und für Ihren Wettbewerb schwer einzuholen sein. In einem weiteren Sinne gründet sich der USP auf ein einzig­artiges Erlebnis oder einen ganz außergewöhnlichen …

Autor(en): Kerstin Boll
Quelle: Training aktuell 01/17, Januar 2017, Seite 48 - 49 , 6991 Zeichen
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