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Grundlage dieses Seminarspiels ist das klassische Mühlespiel – auf Schweizerdeutsch 'Nüni-Stei'. Statt mit neun wird es allerdings nur mit sechs Spielfiguren gespielt, daher auch der Name 'Sächsi-Stei'. Im Seminarkontext ist das Ziel des Spiels, die Orientierung in einem neuen Umfeld zu erleichtern. Außerdem lassen sich mit ihm Erfolgsstrategien ausarbeiten und anpassen. Zentrales Anliegen ist dabei, die Übersicht über das Geschehen zu behalten. Das Spiel eignet sich außerdem dazu, verschiedene Phasen der Teamentwicklung deutlich zu machen. Dabei stehen nicht nur der Umgang und die Kommunikation untereinander im Fokus, sondern auch die Folgen einer fremdbestimmten Teamzusammensetzung. Das Mühle-Veränderungsspiel kann aber auch in längeren Führungs- oder Kommunikationstrainings eingesetzt werden.
Grundsätzlich gelten beim Veränderungsspiel die Regeln des klassischen Mühlespiels – wobei hier Menschen statt Spielsteine verwendet werden. Das Spielfeld kann im Freien mit Schnüren, Steinen, Nägeln oder Zeltheringen abgesteckt werden. Soll das Spiel in einem Raum stattfinden, eignet sich für die Markierung am besten Klebeband. Zur Vorbereitung ist außerdem notwendig, dass eines von zwei Teams durch Mützen, Schals oder ähnliche Accessoires kenntlich gemacht wird und dadurch leicht vom anderen zu unterscheiden ist. Falls nicht alle Teilnehmer die Regeln des Mühlespiels kennen, müssen diese im Vorfeld kurz erklärt werden. Eine zusätzliche wichtige Regel dieser Variante: Der Zug gilt, sobald sich ein Spieler von seinem Feld wegbewegt. Das Spiel nimmt mindestens eine Stunde, im Idealfall aber etwas mehr Zeit in Anspruch.
Am Mühle-Veränderungsspiel können pro Spielleiter zwischen 14 und 20 Personen teilnehmen. Die Teilnehmer setzen sich zusammen aus: