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Facebook & Co. im Betrieb nicht verbieten

Social Networks


Soziale Netzwerke wie Facebook und MySpace werden in den kommenden Jahren auch für Unternehmen eine immer wichtigere Rolle spielen. Laut einem aktuellen Bericht des US-amerikanischen Forschungsinstituts Forrester Research nimmt das Interesse der Mitarbeiter an Web-2.0-Tools zu.

Personaler indes beäugen den stärker werdenden virtuellen Austausch ihrer Mitarbeiter mit Kollegen, ehemaligen Mitarbeitern und potenziellen Kunden eher mit Skepsis. Sie fürchten, dass die Mitarbeiter ihren Job mit Chatten statt mit der eigentlichen Arbeit verbringen. Zu stark kontrollieren oder gar verbieten sollten die HR’ler die Nutzung der Social Networks laut einer Studie des britischen ThinkTanks Demos jedoch nicht. Denn, so hat Demos herausgefunden, Networking-Seiten sind nützlich, um die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens zu fördern. Ähnliche Ergebnisse liefert auch eine aktuelle Studie der Beratungsfirma Dynamics Markets unter 2.500 Arbeitnehmern in fünf europäischen Ländern, darunter Deutschland. Demnach sind knapp zwei Drittel der befragten Angestellten, die im Arbeitsalltag soziale Netzwerke verwenden, davon überzeugt, dass sie dadurch effizienter arbeiten. Fast die Hälfte der Mitarbeiter glauben, dass die Nutzung ihre Kreativität fördert, jeweils 38 Prozent versprechen sich einen besseren Zugang zur Lösung von Problemen sowie eine Erweiterung ihres Wissenshorizonts. Last but not least erwähnten die Befragten, dass das soziale Networking die interne Zusammenarbeit sowie die Teambildung erleichtert.

Die Gefahren von firmeneigenen Plattformen sowie Online-Netzwerken wie Facebook oder MySpace wischt Dynamic Markets dennoch nicht beiseite: Als negative Aspekte werden in der Studie die Ablenkung der Mitarbeiter sowie das Risiko, dass vertrauliche Infos aus dem Unternehmen nach draußen gelangen, angegeben. Zu Letzterem haben 30 Prozent der befragten deutschen Mitarbeiter bereits entsprechende Erfahrungen gemacht. Bleibt die Frage, wie gegengesteuert werden kann. Der Rat von Demos: Der Einsatz von Networking-Seiten muss zielgerichtet und nach klaren Regeln verlaufen. Mitarbeitern, die sich in ihrer Arbeitszeit ununterbrochen mit ihren Netzwerken beschäftigen, sollten Grenzen aufgezeigt werden. Eine gewisse Kontrolle ist also doch nötig.

Autor(en): (pwa)

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