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Gefangene am Arbeitsplatz

Langjährige Mitarbeiter


Sie sind unmotiviert, stehen dem Unternehmen negativ gegenüber und weisen nur ein geringes Engagement auf – und dennoch kommt für sie ein Arbeitsplatzwechsel nicht infrage: Diese Mitarbeiter nennt das Beratungsunternehmen Aon Hewitt in einer neuen Studie 'Gefangene am Arbeitsplatz'. Weltweit trifft diese Beschreibung auf acht Prozent aller Beschäftigten zu, wie die Analyse von 500.000 Mitarbeiterbefragungen zeigt. Je länger ein Mitarbeiter im Unternehmen ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er zu einem 'Gefangenen' wird. Bei Arbeitnehmern, die seit mehr als 26 Jahren im gleichen Unternehmen tätig sind, liegt die Quote bei 17 Prozent, bei Mitarbeitern, die erst seit weniger als zwölf Monaten dabei sind, hingegen nur bei fünf Prozent. Die 'Gefangenen' wirken sich negativ auf das Arbeitsklima aus, heißt es in der Studie, denn sie erschweren die Zusammenarbeit und demotivieren andere Mitarbeiter. Ein interessanter Aspekt ist außerdem die Bezahlung: Denn nur 24 Prozent der 'Gefangenen' fühlen sich fair entlohnt. Tatsächlich wird jedoch der Großteil von ihnen oberhalb des Marktdurchschnitts bezahlt. Die Studienautoren vermuten, dass dies auch einer der Gründe dafür ist, dass betroffene Mitarbeiter trotz ihrer Unzufriedenheit und fehlenden Motivation nicht wechseln: Sie wissen, dass sie überdurchschnittlich bezahlt werden, und bevor sie Energie in einen Jobwechsel investieren und letztlich mit weniger Gehalt auskommen müssen, bleiben sie lieber im ungeliebten alten Job.

Autor(en): Marie Pein

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