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Vorbilder im demografischen Wandel

Internationaler Arbeitgeberpreis


Unternehmen richten ihre Personalarbeit zu wenig auf demografische Risiken aus. So lautet das Fazit einer aktuellen Studie, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. und sein Regionalarbeitskreis (RAK) Baden-Württemberg gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach durchgeführt hat. Umso wichtiger ist es, den Blick auf jene Firmen zu richten, die dem demografischen Wandel erfolgreiche Konzepte entgegenzusetzen haben. Dies hat sich die AARP, die weltweit größte US-amerikanische Seniorenorganisation, zur Aufgabe gemacht. Seit 2008 ehrt sie Unternehmen, die auf eine vorbildliche alternsgerechte Personalarbeit verweisen können, mit ihrem internationalen Arbeitgeberpreis.

In diesem Jahr wurden gleich drei deutsche Unternehmen ausgezeichnet: Neben BMW überzeugten die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH und die Sick AG, Waldkirch. Geehrt wurden die deutschen Preisträger auf der Messe 'Zukunft Personal', die vom 22. bis 24. September 2009 in Köln stattfand. Die Kurzvorstellung der Sieger-Konzepte zeigte dabei, dass neben Gesundheitsmanagement insbesondere das Thema 'Lebenslanges Lernen' für eine erfolgreiche demografieorientierte Personalpolitik eine wichtige Rolle spielt. So werden bei der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach ältere Mitarbeiter nicht nur ermutigt, sich weiterzubilden und neue Karrierewege einzuschlagen, es gibt zudem ein spezielles Seminarprogramm für Mitarbeiter 50+. Die Sick AG, die auch im vergangenen Jahr den Arbeitgeberpreis der AARP gewonnen hat, setzt u.a. auf altersgemischte Gruppen in Projektteams und Trainings. Ältere Mitarbeiter dienen dabei als Mentoren für jüngere Mitarbeiter. Zudem wird enger Kontakt zu pensionierten Mitarbeitern gehalten, die in ihrem Ruhestand bei Bedarf als Berater zeitweise engagiert werden.

Für den Wissenstransfer von Alt zu Jung sieht Personalchef Rudolf Kast dennoch Entwicklungspotenzial. Auch bei der Sick AG sei der Wissenstransfer noch nicht flächendeckend etabliert, sondern finde eher punktuell statt, betonte er bei der Preisverleihung. Eine weitere Herausforderung für die Zukunft sieht Kast darin, Führungskräfte für demografieorientierte Aufgaben auszubilden.

Autor(en): (pwa)

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